Saisonvorschau 2019/2020 – Verteidiger

Am 13. September 2019 beginnt die neue DEL Saison. Zeit für uns, dass wir uns mit der Mannschaft der Saison 2019/2020 näher beschäftigen und alle Spieler sowie Staff auf Herz und Nieren prüfen.
Los ging es am Montag mit den Torhütern. Am heutigen Dienstag sehen wir uns die Verteidiger an, am Mittwoch die Stürmer, am Donnerstag das Team rund um das Team und am Freitag gibt es die Prognose.

Verteidiger

6 Kai Wissmann

Wenn man Kai Wissmanns letzte Saison mit einem Wort beschreiben müsste, wäre es wahrscheinlich “Pech”. Nur 18 Saisonspiele konnte er aufgrund zweier unmittelbar aufeinanderfolgender Fingerfrakturen bestreiten. Da er im Oktober seinen 23. Geburtstag feiert, fällt Wissmann in der kommenden Saison nicht mehr unter die U23-Regel (hierzu zählen alle Spieler, die nach dem 31.12.1996 geboren sind). Entsprechend werden die Erwartungen an ihn steigen.

7 Frank Hördler

Mehr Tore als in der vergangenen Saison erzielte Hördler zuletzt 2014/15. Grund hierfür ist, dass er verhältnismäßig verletzungsfrei durch die Saison kam. Trotz der Kritik an der Führungsqualität des 85er Jahrgangs, gehört Hördler auch in der kommenden Saison zum erweiterten Führungskreis. Er trug in den letzten drei Vorbereitungsspielen das “A”. In der Vorbereitung erspielte er sich wohl das Vertrauen des Trainerteams und bildete mit Ryan McKiernan das erste Verteidigerduo, nachdem er zunächst nur als siebter Verteidiger im Aufgebot stand.

12 Eric Mik

Der letztjährige Kapitän des DNL-Teams geht in seine erste Profisaison. Mik bestritt das komplette Trainingslager mit der DEL Mannschaft, stand allerdings am vergangenen Wochenende für die Lausitzer Füchse auf dem Eis, wo er auch seine Haupteinsatzzeit bekommen wird. Im Falle von Verletzungen oder Sperren ist Erik Mik bisher der einzige Verteidiger, der ins DEL Line Up nachrücken kann.

18 Jonas Müller

Jonas Müller geht bereits in seine siebte DEL Saison, dabei vergisst man gern, dass auch er zu Saisonbeginn erst 23 Jahre alt ist. Doch auch diese Saison warten wir wieder auf den großen Durchbruch in der Offensive. Die Fähigkeiten, sich offensiv stärker mit einzubringen, sind definitiv vorhanden. Eventuell kommt ihm dann entgegen, dass er diese Saison im Gegensatz zur letzten Saison auf der linken Abwehrseite spielen wird und von dort leichter zum Abschluss kommen kann. Ein Wechsel in die NHL, den ihm viele in den letzten zwei Jahren zutrauten, scheint allerdings vorerst vom Tisch zu sein, Müller nahm im Gegensatz zu den letzten Jahren (Los Angeles Kings und Winnipeg Jets) an keinem Development Camp in Nordamerika teil.

55 John Ramage

Nach sechs Jahren Profieishockey in Nordamerika sind die Eisbären die erste Europastation von John Ramage. In den ersten Einsätzen blieb er weitestgehend unauffällig, was für einen Verteidiger aber keinesfalls ein negatives Merkmal sein muss. Sein Spielstil ist vergleichbar mit Blake Parlett, der vorletzte Saison noch für die Eisbären spielte – defensiv solide und körperbetont, offensiv geht er wenig Risiko ein. Gegen Topreihen der Liga könnte er der Eisbärenverteidigung die nötige Stabilität geben.

58 Ryan McKiernan

Ryan McKiernan hat große Fußstapfen zu füllen. Der Neuzugang von der Düsseldorfer EG ersetzt mit Micki DuPont nicht nur einen absoluten Publikumsliebling, sondern auch den punktbesten Eisbärenverteidiger der letzten Jahre. Sein Start war allerdings äußerst holprig. McKiernan blieb bislang punktlos in der Vorbereitung und fiel defensiv vor allem durch Stellungsfehler und Puckverluste in der eigenen Zone auf. Kommt McKiernan aber in Fahrt, ist er ein Kandidat für mehr als 30 Scorerpunkte.

69 Florian Kettemer

Was mit einem Vier-Monatsvertrag begann, erwies sich für die Eisbären als absoluter Glücksgriff. Kettemer wurde mit zehn Treffern (davon drei Penalty Shots) erfolgreichster Torschütze unter den Eisbärenverteidigern und verlängerte seinen Vertrag bis zum Ende der Saison 2019/2020. Sollte er sich für einen neuen Vertrag empfehlen wollen, wird er an diese Leistungen anknüpfen müssen. Stand jetzt ist er eher ein Kandidat für die siebte Verteidigerposition, steht aber in direkter Konkurrenz zu Constantin Braun um einen Platz in den drei Verteidigerpaaren.

90 Constantin Braun

Zunächst einmal freuen wir uns, an dieser Stelle überhaupt über Constantin Braun schreiben zu dürfen. Letztes Jahr zur selben Zeit war nicht klar, ob er jemals wieder aufs Eis zurückkehren wird. Als er zurückkehrte, war die fehlende Spielpraxis in Form von läuferischen Defiziten und Problemen im Stellungsspiel deutlich erkennbar. Trotzdem erspielte er sich wieder einen festen Platz im Line-Up. In der Vorbereitung zeigte Tine zwei Gesichter. Einerseits waren immer noch Probleme im Stellungsspiel erkennbar – im Spiel gegen Wien stand er bei fünf von acht Gegentoren auf dem Eis – gleichzeitig übernimmt er in der Offensive mehr Verantwortung und erspielte sich zeitweise einen Platz im Powerplay.

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