Saisonvorschau 2019/2020 – Torhüter

Am 13. September 2018 beginnt die neue DEL Saison. Zeit für uns, dass wir uns mit der Mannschaft der Saison 2019/20 näher beschäftigen und alle Spieler, sowie Staff auf Herz und Nieren prüfen.
Los geht es am heutigen Montag mit den Torhütern. Dienstag sehen wir uns die Verteidiger an, Mittwoch die Stürmer, Donnerstag das Team rund um das Team und am Freitag gibt es die Prognose.

Torhüter

30 Maximilian Franzreb:

Maximilian Franzreb könnte die tragische Figur der Sommerpause sein. Während er in der vergangenen Saison hinter Kevin Poulin (und aufgrund der langwierigen Verletzungen von Marvin Cüpper) die unangefochtene Nummer Zwei im Eisbären-Tor war (13 Einsätze) und auch bei den Lausitzer Füchsen zu 14 Einsätzen kam, muss sich Franzreb jetzt mit einem festen Platz in Weisswasser zufrieden geben und hat dort mit Mac Carruth auch noch starke Konkurrenz erhalten. Die Einsätze im Trikot der Lausitzer Füchse scheinen nicht mehr so sicher, wie in den vergangenen Spielzeiten. Da muss sich Franzreb allerdings durchbeißen und sich mit guten Stats im Gespräch halten. In der vergangenen Saison hatte Franzreb in der DEL eine Fangquote von 88,2% und durchschnittlich 3,65 Gegentore. In der DEL2 hatte Franzreb eine Fangquote von 90,8% und durchschnittlich 3,18 Gegentore. Alle Statistiken sind dringend ausbaufähig.

32 Sebastian Dahm:

Mit Sebastian Dahm haben sich die Eisbären einen Strahlemann und Gute-Laune-Typen in den Kader geholt, der charakterlich das Gegenteil zu seinem Vorgänger Kevin Poulin darstellen soll. Auf dem Papier ist Dahm nicht annähernd so stark wie sein Vorgänger und deswegen gehen wir bei Hauptstadteishockey davon aus, dass Dahm nicht die klare Nummer 1 sein wird, sondern dass die Eisbären mit einer 1A und 1B planen und sich beide Goalies die DEL Spiele wohlmöglich zu ca. 50% teilen werden.
Schon in der vergangenen Saison spielte Dahm nur 26 der 52 Hauptrundenspiele. Er hatte eine Fangquote von 89,7% und durchschnittlich 3,68 Gegentore. Dies wurde nach der Saison aber auch der schlechten Verteidigung der Iserlohn Roosters angelastet.

39 Marvin Cüpper:

Man muss den Hut ziehen vor der sportlichen Leitung der Eisbären Berlin. Es wäre ein leichtes gewesen, Marvin Cüpper eine klare Nummer 1 vor die Nase zu setzen bzw. Kevin Poulin zu halten. Aber hier kann man sehen, wie der in der vergangenen Saison angedachte Weg weiter gegangen wird und das man noch an Marvin Cüpper glaubt. Für Cüpper ist das allerdings auch eine Quo-Vadis Saison. Er muss ganz klar zeigen, dass er die Nummer 1A der Eisbären sein kann. Er hat mittlerweile nicht mehr die Option der Förderlizenz, womit er zu den Lausitzer Füchsen geschickt werden könnte, um dort Spielpraxis zu sammeln. Diese Saison muss er in Berlin liefern. Sollte Cüpper allerdings an seine Leistungen von vor zwei Spielzeiten hinter Petri Vehanen anknüpfen können, sollte es eigentlich klappen. In der Saison 2017/2018 hatte Cüpper in 18 Spielen eine respektable Fangquote von 92,4% und durchschnittlich 2,19 Gegentore. In der vergangenen Saison hielt Cüpper in seinem einzigen Pflichtspiel (außerhalb der CHL) in der DEL2 bei den Lausitzer Füchsen – trotz erlittenem Jochbeinbruchs während des Spiels – 95,2% aller Schüsse.

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