Eisbären Prospect Report Dezember 2019

Wie in den vergangenen Spielzeiten, wollen wir nicht nur auf die Eisbären-Spieler in Berlin schauen, sondern auch auf die Förderlizenzspieler bei den Lausitzer Füchsen, den Hamburg Crocodiles, sowie den Eisbären Juniors und deshalb gibt es immer zum Anfang eines Monats den “Eisbären Prospect Report”.
Stand 6. Januar 2019

Eric Steffen

Seit dem letzten Prospect Report absolvierte die U20-Mannschaft der Eisbären Juniors nur drei Pflichtspiele in der DNL. In diesen drei Spielen (2x vs. Düsseldorf und 1x vs. Krefeld) erhielt Eric Steffen in allen drei Spielen seine Eiszeit.
Im Vergleich zum Vormonat verschlechterte sich der Wert der Gegentore leicht von 2,45 auf 2,67 Gegentore pro Spiel. (Die DEB Statistik ist aktuell nicht auf dem neuesten Stand. Der tatsächliche Wert kann also leicht abweichen.)
Zwei Tage vor Heiligabend gab es für Eric Steffen schon die Bescherung mit dem nächsten Schritt in der Karriere.
Die Lausitzer Füche lizenzierten den Goalie und holten ihn zum ersten mal in den DEL2-Kader. Bei der 6:3 Niederlage gegen die Bayreuth Tigers sass Steffen als BackUp von Niklas Zoschke auf der Bank.

Maximilian Franzreb

Die Eiszeit von Maximilian Franzreb wuchs zwar pro Monat immer weiter an (Oktober 0 Minuten, November 2 Spiele – 57:34 Minuten, Dezember 3 Spiele – 122:45 Minuten) doch am Ende reichte es nicht um das Vertrauen von Serge Aubin und Stéphane Richer zu gewinnen. Die Eisbären verpflichteten am 30. Dezember den Kanadier Justin Pogge. Damit wäre für Franzreb, hinter der klaren Nummer 1- Mac Carruth, nur noch der Platz auf der Bank der Lausitzer Füchse frei gewesen. Am 2. Januar wechselte Franzreb dann von den Eisbären in die DEL2 zu den Tölzer Löwen und machte an seinem ersten Wochenende sofort einen sehr guten Eindruck.
Gegen die Bietigheim Steelers gewannen die Tölzer Löwen mit Franzreb im Kasten 3:2 OT und in seinem ersten Heimspiel für Bad Tölz konnte sich Franzreb gleich mit einem Shutout beim 2:0 Sieg gegen die Bietigheim Steelers auszeichnen.
Franzreb verlässt die Eisbären mit insgesamt sieben Einsätzen in der Saison (260:19 Minuten), einer Fangquote von 88,12% und durchschnittlich 2,77 Gegentoren. Das letzte Spiel für die Lausitzer Füchse bestritt Franzreb übrigens bei der 4:2 Niederlage am 28. Dezember gegen die Bietigheim Steelers.

Eric Mik

Bevor es für Eric Mik zur WM-Vorbereitung ging, absolvierte er am 6. und 8. Dezember noch zwei Spiele für die Lausitzer Füchse gegen Kaufbeuren und Heilbronn.
Ab dem 10. Dezember stand dann die U20-Weltmeisterschaft im Fokus von Mik und Reichel. Vor der WM absolvierte der DEB vier Vorbereitungsspiele. Mik absolvierte das erste, dritte und vierte Spiel gegen die Schweiz, Finnland und die USA. Im ersten Vorbereitungsspiel in der Lenzerheide am 13. Dezember schoss Mik das zwischenzeitliche 5:0 für die Deutschland. Im zweiten Spiel gegen die Schweiz am 14. Dezember wurden Mik und Reichel geschont.
Während der U20-Weltmeisterschaft war Eric Mik im ersten Verteidigerpaar an der Seite von Moritz Seider (Detroit Red Wings / Grand Rapids Griffins) gesetzt. In sieben WM-Spielen stand Mik 98:27 Minuten auf dem Eis, er schoß sechs mal auf das Tor und im letzten Spiel der Abstiegsrunde machte Mik auch seine einzigen beiden Punkte des Turniers (1 Tor / 1 Vorlage). Das Tor zum abschließenden 6:0 gegen Kasachstan war auch das letzte Tor für Deutschland in dem Turnier.

Vincent Hessler

Vincent Hessler hat in der Saison 2019/2020 durch einen Kahnbeinbruch in der Hand bisher kein Spiel absolviert.
Gegenüber #Hauptstadteishockey sagte Hessler, dass er mit einer Rückkehr Mitte Januar rechnet. Seit mindestens 13. Dezember steht Hessler wieder auf dem Eis.

Thomas Reichel

Thomas Reichel hatte einen schwierigen Monat. Für die Lausitzer Füchse lief Reichel fünf mal auf und schoß zehn mal erfolglos auf das Tor der Gegner. Die negative Bully-Bilanz bleibt für Reichel ein Thema. Am 8. Dezember trat Reichel gegen Heilbronn z.B. zu 14 Bullys an und verlor alle Anspiele.
Im Dezember wurde Reichel auch das erste mal in den DEL-Kader der Eisbären berufen. In 8 Spielen, in denen er im Profikader stand, hatte Reichel allerdings nur in vier Spielen Eiszeit. In drei Spielen waren es zwischen 2 und 3 Minuten und am 22. Dezember gegen Nürnberg sogar nur 11 Sekunden. Insgesamt kommt Reichel damit auf 13 Wechsel und 7:27 Minuten Eiszeit. Wenn man so mit jungen Spielern umgeht, braucht man sich nicht über die vielen Abgänge vor und unter der Saison wundern.
bzgl. der wenigen Eiszeit für junge Spieler denken wir noch an das Zitat von André Rankel vom 2. Januar 2019: “Ich war damals in der selben Situation wie Charlie Jahnke und Vincent Hessler.”

Lukas Reichel

Lukas Reichel absolvierte seit dem letzten Prospect Report nur zwei Spiele für die Eisbären Berlin. In diesen beiden Spielen gegen Köln und Schwenningen schoss Reichel drei mal auf das gegnerische Tor und blieb punktlos.
Ab dem 10. Dezember war Reichel dann zusammen mit Eric Mik bei der Vorbereitung für die U20-Weltmeisterschaft. In der Vorbereitung absolvierte Reichel, genau wie Mik. auch drei von vier Spielen für den DEB. Gegen Finnland konnte Reichel eine Vorlage erzielen.
Die Weltmeisterschaft verlief für Reichel zum Ende hin ziemlich zufriedenstellend. Das Minimalziel “Klassenerhalt” wurde geschafft und teamintern wurde Reichel zusammen mit Tim Stützle fünftbester Scorer hinter Dominik Bokk, JJ Peterka und Moritz Seider.
Reichel erzielte während des Turniers 5 Punkte (3 Tore / 2 Vorlagen).
Die Tore erzielte Reichel gegen den Gastgeber Tschechien und im ersten und dritten PlayDown-Spiel gegen Kasachstan.
Insgesamt schoss Reichel 12 mal auf das gegnerische Tor und bekam von Bundestrainer Tobias Abstreiter 96:41 Minuten Eiszeit.
Funfact: Von den Spielern, die für den NHL Draft 2020 berechtigt sind, hat Reichel mit seinen 5 Punkten, hinter Alexis Lafrenière (10 Punkte) und JJ Peterka (6 Punkte) die dritt-meisten Punkte im gesamten Turnier. Das wird sich sicherlich auch der ein oder andere Scout aufgeschrieben haben.

P.S. Am 22. Dezember erschien die neue Eis-Dynamo Ausgabe mit dem Interview von Lukas Reichel.
Die Ausgabe könnt Ihr weiterhin im Team Store kaufen.

Sebastian Streu

Der Dezember war der Monat von Sebastian Streu. In den elf Spielen, die er für die Eisbären absolvierte, gelang wohl endlich der Durchbruch. Streu fing er an zu scoren und machte seine ersten DEL-Punkte. In Schwenningen machte Streu am 8. Dezember sein erstes Zwei-Punkte Spiel (1 Tor / 1 Vorlage) und in den kommenden zehn Spielen legte er nach und kommt jetzt auf mittlerweile 5 Punkte (3 Tore / 2 Vorlagen). Positiv fällt auf, dass Streu viele Chancen kreiert und oft aufs Tor schießt. Seine Schußquote beträgt in dieser Saison 15%. Aus der angespannten Personalsituation konnte Streu Kapital schlagen.
Negativ fällt auf, dass Streu eine negative Bullyquote hat. Im Dezember gewann er von 68 Anspielen nur 30. Das ist eine Quote von 44,12%. Dran muss er noch arbeiten.
Streu lief seit dem letzten Prospect Report nur einmal für die Lausitzer Füchse auf. Am 6. Dezember gelang Streu gegen den ESV Kaufbeueren eine Vorlage.

Fabian Dietz

Fabian Dietz spielte zehn mal seit dem letzten Prospect Report für die Eisbären Berlin. In diesen zehn Spielen schoss Dietz fünf mal aufs gegnerische Tor. Die durchschnittliche Eiszeit hat sich im Vergleich zum Vormonat aufgrund der vielen Verletzten verbessert. Von 6:56 Minuten stieg sie auf 8:41 Minuten. Am 3. Januar gelang Dietz gegen Red Bull München seine zweite Vorlage in dieser Saison. Aktuell steht Dietz bei 3 Punkten (1 Tor / 2 Vorlagen).

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