Eisbären Game Recap #24 – Jetzt zählt’s

Die Eisbären Berlin schließen die Hauptrunde der DEL-Saison mit einer Niederlage in Köln und einem Heimsieg gegen die Fischtown Pinguins ab. Im Viertelfinale treffen sie auf die Düsseldorfer EG.

  • Serge Aubin und sein Trainerteam entschieden vor dem letzten Wochenende der regulären Saison, einigen Spielern eine Pause zu geben. Maxim Lapierre und John Ramage bekamen an beiden Spieltagen eine Auszeit. Justin Pogge und PC Labrie (Sperre) reisten nicht mit nach Köln, spielten allerdings am Sonntag gegen Bremerhaven.
  • Marvin Cüpper, Eric Mik und Thomas Reichel rückten dadurch wieder in den Kader. Eric Mik stand in dieser Saison bereits zweimal im Kader, kam an diesem Wochenende aber tatsächlich zum Einsatz und spielte in beiden Spielen knapp zehn Minuten. Er wurde an die Seite von Frank Hördler, auf die ungewohnte rechte Verteidigerseite gestellt. Mik zeigte einige gute Ansätze. Gerade seine Übersicht und seine Fähigkeit die Scheibe unter Druck zu bewegen, sind schon auf einem hohen Level. Gegen Bremerhaven unterlief ihm zwar vor dem 2:2 ein schlimmer Fehlpass, dieser sollte allerdings nicht von der insgesamt soliden Leistung des 20-Jährigen an diesem Wochenende hinwegtäuschen.
  • Schade, dass Thomas Reichel und Fabian Dietz vom Versprechen „die jungen Spieler am letzten Wochenende mehr einzusetzen“ scheinbar ausgenommen waren. Thomas Reichel hatte gegen Köln weniger als fünf Minuten Eiszeit. Als 13. Stürmer kam er gegen Bremerhaven am Sonntag gar nicht zum Einsatz. Das Trainerteam tendierte eher dazu, die Top-Reihe um Noebels-Sheppard-Pföderl aufs Eis zu schicken.
  • Jonas Müller wurde für seinen Check gegen Kevin Gagné am Freitag im Spiel gegen Köln für zwei Spiele gesperrt. Müller traf Gagné mit der Schulter am Kopf. Der Kontakt wäre vermeidbar gewesen, er hatte die Chance, seine Körperposition anzupassen, um den Gegner fair zu Checken. Müller wird somit auch im ersten Spiel des Viertelfinals fehlen.
  • Am Sonntag stand Constantin Braun wieder im Kader. Er fehlte zuletzt aufgrund einer Knieverletzung. Gerade mit Hinblick auf das Viertelfinale und die Sperre gegen Müller, ist die Rückkehr des Verteidigers ein gutes Zeichen. Gegen Bremerhaven kam er 20 Minuten zum Einsatz.
  • Leo Pföderl läuft pünktlich zu den Playoffs wieder heiß. Sein Siegtreffer gegen Bremerhaven war sein vierter Treffer in diesem Monat. Hinzu kommen zwei Vorlagen für sechs Punkte in den letzten vier Spielen der Saison. Nur ein Spieler der Deutschen Eishockey Liga hat im März mehr Punkte erzielt. Pföderls ehemaliger Teamkollege und Reihenpartner Patrick Reimer (3 Tore/ 4 Vorlagen im März).
  • Mit 37 Punkten in 44 Spielen hat Pföderl nach einem etwas holprigen Start in die Saison, seine Punkteausbeute aus der Vorsaison verbessert. In seiner letzten Saison für die Thomas Sabo Ice Tigers traf Pföderl 17 Mal und bereitete genauso viele Treffer für insgesamt 34 Punkte in 41 Spielen vor. Mit 21 Treffern ist er am Ende der Hauptrunde hinter Marcel Noebels zweitbester Torjäger der Eisbären.
  • 169 Tore haben die Eisbären Berlin in der Hauptrunde 2019/20 geschossen. Besser waren nur Mannheim (180), Straubing (175) und München (174). Bemerkenswert, für ein Drittel der Berliner Tore, war die Top-Reihe verantwortlich. Marcel Noebels mit 24, Pföderl mit 21 und James Sheppard mit 13 Toren haben zusammen 57 Tore in dieser Saison erzielt. Das entspricht 33 Prozent.

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