Ein paar persönliche Worte und Erinnerungen an Daniel Goldstein nach seiner Entlassung durch die Eisbären Berlin

Lieber Daniel, als am Mittwoch im kleinen Kreis kursierte, dass du und die Eisbären getrennte Wege gehen, konnte es so gut wie keiner glauben und nach dem ersten Schock machte sich unter den eingeweihten Leuten schnell Wut breit. Nicht über dich, sondern über die Eisbären/ Anschutz Entertainment Group und ihre Entscheidung sich von dir zu trennen.
Man konnte minütlich sehen, wie es mehr und mehr wütende Tweets mit entsprechenden GIFs gab. Ausgeschrieben hatte es niemand, aber jeder der Eingeweihten wusste, dank der GIFs, um was es geht.

Noch in der Nacht zum Donnerstag kamen mir dann die Gedanken: Wie lange kennen wir uns überhaupt? Wann habe ich dich das erste Mal wahrgenommen? Wo waren wir schon überall zusammen? Wie war die Zusammenarbeit und wie soll das alles bei den Eisbären überhaupt weitergehen? Denn du warst, auch wenn du dich selbst nie in den Vordergrund gestellt hast, doch das Gesicht der Eisbären.
Für alle, egal ob JournalistInnen oder auch Fans, warst du der erste Ansprechpartner bei Fragen und das, wie es @alter_elch schon geschrieben hat 24/7.

Ich persönlich würde sogar noch so weit gehen zu sagen, dass du das soziale Gewissen der Eisbären warst. Nicht jeder hätte beispielsweise die Chuzpe gehabt in der Weihnachtszeit am 25. Dezember was zur Seenotrettung zu posten, damit die besorgten BürgerInnen zu triggern und sich einem Shitstorm auszusetzen. Du hast es gemacht. Chapeau! Ich erinnere mich auch gern daran, wie wir beide gemeinsam von einem Tag auf den anderen die Eishockey-Nationalspielerin Fatima Al-Ali aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zu einem Eisbären-Training holen konnten. Sie bekam von dir eine Kabinenführung und durfte anschließend sogar mit den Profis aufs Eis.

Am Ende bekam Fatima ein CHL-Trikot geschenkt und das Versprechen sie in die Arena einzuladen, wenn sie wieder mal in Berlin ist. 

Und natürlich hast du Wort gehalten. Fatima war am 2. Januar 2018 wieder in Berlin und durfte zusammen mit Kathrin Fring von der Frauenmannschaft der Eisbären Juniors den Ehrenbully durchführen. 

Am Mittwochabend habe ich in einem Interview von 2009 gelesen, dass du das erste Mal 1985 beim Eishockey in Hohenschönhausen warst und schon 13 Jahre später konnte man von dir im Buch “Die besten Zweiten aller Zeiten lesen”. Dort ging es, wie sollte es anders sein, um das Internet. 

Das nächste Mal als ich dich bewusst wahrnahm, war 2002 als du auf tv.Berlin im Hintergrund zu sehen warst.

Besonders gerne erinnere ich mich noch an den August 2008 zurück, als eine angenehm kleine Reisegruppe den gesamten Coupe Des Bains in Yverdon-les-bains mit dir zu tun hatte. Neben dem Turniersieg waren die Gesänge, die dich in den Vordergrund gestellt haben natürlich unvergesslich aber auch die Gespräche, in denen es z.B. um das kommende Spiel der Tampa Bay Lightning in Berlin ging. Auch an spätere Gespräche kann ich mich sehr gut erinnern z.B. als wir mit den Coaches der LA Kings in dieser Strandbar waren oder mit dem Eisbären-Team-Staff im Pirates.

Auch wenn es darum ging Präsenz zu zeigen, warst du immer zur Stelle. Egal ob bei der Beerdigung von unserem gemeinsamen Freund und Kollegen Oliver Koch, bei den vielen #ebbwelcomesrefugees Eislaufevents vom Verein Eishockeyfans für Toleranz, die Aktion “Schule ohne Rassismus”, bei den Fantalks nach dem Spiel oder neuerdings auch auf Instagram, die Playoff-Tagebücher, die damaligen Radioübertragungen und nicht zu vergessen bei den Podcasts mit Hannes.
Auch solche Ideen wie die Artikelreihe “Wo warst du, als Jonas Müller im Olympia-Finale traf?” waren eine tolle Abwechslung im duchgetakteten DEL-Alltag. 

Zwei Mal hatten wir auch die Gelegenheit zusammen Podcasts aufzunehmen. Einmal für Eisbären Live bei der Dauerkartenparty, als du auch ganz schön Rot geworden bist, als ich den Namen Serge Aubin hab fallen lassen, und dann die Weihnachtsfolge für #Hauptstadteishockey. Vor ein paar Wochen sagtest du noch in einem Instalive zu einem Fan, dass du diese Tradition der Weihnachtsfolgen gerne wiederaufleben lassen möchtest. Ich würde das immer noch sehr begrüßen. Einen kompetenteren Gesprächspartner kann man sich ja kaum wünschen. 

Was man nicht genug wertschätzen kann, war deine helfende Art, ob beim Spendensammeln für den Movember, als du uns die Spieler Micki DuPont und Constantin Braun organisiert hast oder jüngst bei der Crowdfunding-Aktion für die Eisbären Juniors, als du von den Eisbären zehn Warm-Up Trikots zur Verfügung gestellt hast. Das sind die Dinge, die dich unvergessen machen. 

Natürlich sind wir in den 22 Jahren auch nicht immer einer Meinung gewesen, wenn es z.B. um solche Teaser, wie beispielsweise beim Jahnke Interview ging, ich den ein oder anderen Transfer vor deiner offiziellen Pressemitteilung veröffentlicht habe oder ich auch mal auf dich und die Eisbären sauer war als die wenigen Fotografenplätze zum Beginn der letzten Saison noch weiter zusammengestrichen wurden aufgrund eines Werbesessels.
Aber trotz alledem blieb das professionelle Verhältnis meiner Meinung nach im Großen und Ganzen doch immer intakt.

Mir bleibt jetzt nur Dankeschön zu sagen, für deine jahrelange Arbeit für die Eisbären, das Eishockey in Berlin und für die tolle Zusammenarbeit zwischen uns. Denn du warst es, der mir, als ich vor ungefähr zehn Jahren mit dem Eishockey etwas haderte, beim Training sagte “Komm doch mal wieder zu einem Spiel vorbei.” und 2014 dann die Chance gab im Eisbären-Pressekorps erst für “Wallys Hockey Corner” und dann für #Hauptstadteishockey zu schreiben und zu fotografieren.

Danke für alles Dani und solidarische Grüße!

P.S. Der Claim “Einmal Eisbär, immer Eisbär” passt bei dir ganz besonders.

P.P.S. Wenn du irgendwann mal wieder etwas über das Eishockey in Berlin schreiben möchtest, dann findest du hier bei #Hauptstadteishockey natürlich immer Platz!

Nachtrag:

Sehr gern!

9 Gedanken zu „Ein paar persönliche Worte und Erinnerungen an Daniel Goldstein nach seiner Entlassung durch die Eisbären Berlin

  • 31. Juli 2020 um 12:29
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    Schöne, persönliche Worte!
    Die Eisbären “verlieren” damit einfach viel, viel, viel mehr als einen “Kostenfaktor”. Es ist unglaublich traurig und unverständlich.

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  • 31. Juli 2020 um 16:02
    Permalink

    Ich wohne in Mönchengladbach und bin Fan der Lrefeld Pinguine. Trotzdem hatte ich mal per Mail Kontakt mit Herr Goldstein. Das kam so:

    es war in der letzten Saison von Petri Vehanen. Mein Sohn ist ein großer Goaliefan (er mag eigentlich alle) aber Vehanen war sein größter Liebling außerhalb der Pinguintorhüter. Ein Freund von uns brachte ihm von einer Geschäftsreise mal einen Eisbärensouvenirpuck mit. Ein großer Schatz für meinen Sohn. Als er nun hörte, dass Vehanen aufhört, stand natürlich fest, dass der Puck von Petri unterschrieben werden muss. Beim nächsten Heimspiel der Pinguine gegen die Eisbären wollten wir das machen. Da wir immer schon zur Hallenöffnung vor Ort sind, bieten sich da einige Gelegenheiten. Auch diesmal: schon vor dem Warm-Up stand ein Eisbärenspieler (ich wusste leider nicht genau wer es war) an der Bank und präperierte seinen Schläger. Da mein Sohn im Rolli sitzt, er also nicht die Möglichkeit hat runter zu gehen, bin ich also los und habe mit dem Spieler gesprochen und drum gebeten, dass er den Puck inkl. Stift, mitnehmen möchte und von Petri unterschreiben lassen möchte. Anschließend sollte er den Puck beim Krefelder Mannschaftsbetreuer abgeben, der hätte den dann weitergeleitet. Okay wird gemacht. Sprach´s und verschwand in der Kabine. Leider ist weder Stift (verkraftbar) noch Puck samt Unterschrift wieder aufgetaucht. Dass der Puck weg war, war schon schlimm, aber dass er keine Unterschrift von seinem Goalie bekam, war ein Riesenproblem: er hat geschimpft und geweint.

    Das war die Vorgeschichte / Hintergrund.

    Am nächsten Tag habe ich dann über das Kontaktformular auf der Homepage die Eisbären angeschrieben. Natürlich auch etwas mit Humor, aber trotzdem mit dem Hinweis, dass meinem Sohn sein größter Schatz geklaut wurde. Etwa eine Stunde später kam bereits die Antwort von Daniel Goldstein. Um welchen Puck es sich handelte und ob noch andere Unterschriften benötigt werden. Nach weiteren 1-2 Mails von beiden Seiten kam in der gleichen Woche (!!!) ein Eisbärencarepaket an: DER Puck, natürlich mit DER Unterschrift, 2 weitere Pucks und ein Fanschal.
    Die Freude bei meinem Sohn und auch bei uns Eltern war groß.Jetzt hat er zwei größte Schätze.
    Der Schal wird auch immer von ihm getragen bei den Spielen gegen die Eisbären.

    Was ich sagen will: Daniel Goldstein, ein toller Mensch, der sich auch, für Manche, um solche Belanglosigkeiten kümmert.

    Antwort
    • 31. Juli 2020 um 19:41
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      Vielen Dank für deinen Kommentar!

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  • 31. Juli 2020 um 18:06
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    Ich bin Ende der 90’er auf Daniel aufmerksam geworden. Mich hatte es in die USA gezogen und statt Eisbären gab es jetzt Ducks und Ice Dogs! Die EBB Webseite war ziemlich mittelunterpraechtig und sowieso konnte man nicht wie heute überall und jederzeit auf das Internet zugreifen. Ich schickte also eine Mail mit der Bitte auf dem Laufenden gehalten zu werden (Newsletter gab es noch nicht). Ein paar Tage später kam dann tatsächlich eine Antwort von Daniel mit Neuigkeiten! Man hatte u.a. Thomas Schinko verpflichtet! Das Ganze hat sich schnell verlaufen – er hatte ja auch besseres zu tun – aber ich fand es trotzdem eine Super Geste und hab mich damals mich riesig gefreut.

    Warum es seitens der GS keine PM oder Mitteilung auf der Homepage/Twitter gab, in der man WENIGSTENS die jahrelange Arbeit anerkennend würdigt, erschließt sich mir nicht. Ich folge dem Klub seit 1992 – und es ist natürlich eine rein subjektive Wahrnehmung – aber mit DG verlieren die Eisbären Berlin ein weiteres Stück ihrer ach so einzigartigen Identität.

    Hau rein Daniel und alles Gute für die Zukunft!

    Antwort
    • 31. Juli 2020 um 19:40
      Permalink

      Vielen Dank für deinen Kommentar!

      Antwort
  • 1. August 2020 um 10:46
    Permalink

    I am a scientist and my inventions are only useful if they are published. Whether they are used depends on how they are presented. It’s the same with Eisbären Berlin. No matter how well they play hockey, if no one knows about it, no one will go. Daniel Goldstein has managed to make the Eisbären Berlin a household name even among non-ice-hockey fans. Any spokesperson could probably manage that. But what is special is that the Eisbären are not only known in ice hockey. Their personality has also managed to convey a familiar feeling. When I go to the Eisbären Berlin, I feel at home. With his formats and content Daniel Goldstein conveyed a personal side of the club and the players. I felt part of the whole. Too often, you only realise how important someone is when they’re gone. To me, his release felt like a family member had died. Especially during this time, without ice, Daniel Goldstein has managed to make everything a bit more bearable with his formats such as instalivetalks. He has kept my closeness to hockey alive. I am confident that everyone except the Eisbären Berlin obviously knows what a great job he is doing. What an enrichment he is for a club, both humanly and financially. I congratulate his future employer already now for getting such a treasure. And I remain to wish Daniel Goldstein that he continues to inspire so many people for something great. Thanks Daniel!

    Antwort
    • 1. August 2020 um 10:49
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      Thank you, for your Comment!

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  • 1. August 2020 um 17:18
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    Dass ich Dani beim allerersten Fanbord-Treffen im Welli kennengelernt habe, steht schon im Facebook-Kommentar geschrieben. Er war Fan wie wir und ich meine, damals ging es los mit der beruflichen Reise bei den Eisbären.

    Von Ende der 90er bis 2012 hatte mich der Job nach Mainhattan verschlagen.
    Wann immer die Eisbären zu den Lions kamen oder nach Mannheim im den Friedrichspark und man sich über den Weg lief, war immer Zeit für ein Tach und “Wie geht’s wie steht’s”.
    Selbiges natürlich auch, wenn ich in Berlin war zu Heimspielen.
    Wenn man Hilfe brauchte, und sei es, für ein Autogramm auf ner Playercard oder doch noch zu nem Spiel reinkam, das eigentlich ausverkauft war (im Welli ja chronisch), Dani wusste immer Rat.
    Seit 2012 in Berlin zurück konnte ich selbst permanent erleben, dass Dani mit Haut und Haaren und Herz Pressesprecher war und – so weit man es von aussen beurteilen kann – mit einer ausgesprochen großen Loyalität seinen Eisbären gegenüber, die ja nun sein Brötchengeber waren. Und trotzdem und weil er ist wie er ist, hat er seine Wurzeln, nämlich die Fans, nicht vergessen. Im Gegenteil, so manchesmal hat er dem Verein verklickert, warum wir Eisbärenfans so ticken wie wir ticken, denn er trägt unsere gemeinsame DNA in sich.
    Wir wissen alle, wie oft und warum es in all den Jahren immer mal wieder geknischt hat im Getriebe Verein/Fans.
    Neben den Fanbetreuern war dann auch Dani im Hintergrund in Vermittlerrolle. Da gab’s dann durchaus auch mal heftige Dispute, aber die wurden ausgefochten und gut war.

    Ihr seht, mir geht es um das Gesamtpaket Dani. Als Pressesprecher mit DNA und Stallgeruch im besten Sinne des Wortes wird er künftig fehlen .
    Ich fürchte, es wird ein Stück weit kälter werden in allen Belangen.
    Der Mensch Dani kommt uns hoffentlich nicht so ganz abhanden – hoffe ich wirklich.

    Dani, dass Du Deinen beruflichen Weg auch künftig mit Erfolg machen wirst, steht für mich außer Frage und dafür von Herzen alles Gute!

    Antwort
  • 1. August 2020 um 20:03
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    Ich habe den Namen Dani Goldstein (so nannte er sich damals noch. :)) das erste Mal in den 1990er Jahren gelesen, als man über Eishockey noch in Messageboards im damals noch nicht so wirklich populären Internet schrieb.
    Persönlich kennengelernt habe ich ihn dann mal auf einer nächtlichen Zugfahrt von Frankfurt/Main zurück nach Berlin, nachdem die Eisbären bei den Löwen gespielt hatten. Da hat er auch erzählt, dass er einfach zur Geschäftsstelle gegangen war und Lenz Funk und Co. die Sache mit diesem Internet erklärt hat und dass es bald eine Webseite der Eisbären geben sollte.
    Später wurde ich Mitglied im ersten Fanbeirat der Eisbären und Daniel war Assistent des Pressesprechers. Wir hatten dann relativ viel miteinander zu tun und der Kontakt hielt auch, als ich erst den Fanbeirat und später das Land in Richtung China verließ. Auch später, als er dann Moritz als Pressesprecher abgelöst hatte, konnte ich ihn eigentlich immer ansprechen und wir hatten zwar nicht mehr so oft und viel miteinander zu tun, aber er war immer noch nur in der einen Haut Pressesprecher und damit Mitglied der Geschäftsstelle. In der anderen war er immer noch der Fan, den ich einst nachts auf der Zugfahrt getroffen hatte und dessen Beiträge im Messageboard damals schon zu den klügeren und überlegteren gehörten.
    Auf Daniel konnte man auch in der Not bauen und sei es, dass er aus München unseren Haustürschlüssel mitnahm und der Tochter am Flughafen Tegel übergab, weil diese sich ausgesperrt hatte. 🙂
    Nie vergessen werde ich auch wie ich in den USA am Rechner saß und die Radioübertragung vom Spiel im mannheim hörte, das in die kollektive Eisbären-Erinnerung eingegangen ist und bei dem jeder weiß, wo er es verfolgt hat und was er dabei gedacht, gemacht und gefühlt hat.
    Und auch wenn ich ihn später nicht mehr bei jedem Spiel getroffen oder gesprochen habe, fehlt mir die Vorstellungskraft, dass er beim nächsten Spiel der Eisbären nicht mehr da sein soll, schließlich war bei fast jedem Problem, das bei einem Spiel oder in Zusammenhang damit auftauchen konnte, immer der erste Gedanke: “Daniel anrufen…”
    Ich hoffe für ihn und seine Familie, dass er schnell eine neue Aufgabe findet, die ihn wieder so ausfüllt, wie es ohne Zweifel seine Arbeit bei und für die Eisbären gemacht hat.
    Von der Entscheidung der Eisbären, ohne Daniel weiterzumachen, halte ich nichts und bin ich enttäuscht. Dass man nicht einmal in der Lage war, die Trennung selbst bekannt zu geben und wenigsten ein paar geheuchelte nette Worte hinterherzuschicken, finde ich wenig professionell, unangemessen und schäbig. So ein Verhalten des Arbeitgebers hat niemand, auch und gerade wenn er mit do viel Herzblut dabei war, verdient.
    Danke, Daniel!

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