DEL sagt Playoffs 2020 ab und beendet die Saison – Eisbären für CHL qualifiziert

Die 14 Teams der DEL haben sich am 10. März darüber verständigt, aufgrund des Corona Virus (COVID-19) die Playoffs der Saison 2019/2020 abzusagen.

Nachdem die Landesregierungen aus Bayern, Nordrhein-Westfalen und Bremen (dazu gehört auch Bremerhaven) Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen, mitunter bis 19. April, untersagt haben, entschlossen sich die Teams der DEL zu handeln.
Von dem Verbot wären aktuell sieben von zehn Teams in den Playoffs betroffen gewesen. In Ingolstadt, Augsburg, Nürnberg, München, Straubing, Bremerhaven und Düsseldorf hätte man unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit spielen müssen. Das wäre auf Dauer sicher nicht finanzierbar gewesen.

Dazu kommt noch der Corona-Verdachtsfall beim DEL2-Team der Lausitzer Füchse, die Kooperationspartner der Eisbären Berlin sind.
Zuletzt spielten Eric Mik, Thomas Reichel und Fabian Dietz am 1. März gegen Landshut für Weisswasser.
Diese drei Spieler befinden sich zurzeit im DEL-Kader der Eisbären Berlin.

Der Geschäftsführer der DEL, Gernot Tripcke sagte zur Absage:
“Dass wir die Entscheidung so treffen müssen, tut uns für alle Clubs , Partner und insbesondere Fans in ganz Deutschland unheimlich leid. Wir haben aber angesichts der aktuellen Entwicklungen die Pflicht, verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen. Wir als DEL stellen die Gesundheit von unseren Fans, Spielern und Mitarbeitern in den Fokus”

Neben den schon für die CHL qualifizierten Teams München, Mannheim und Straubing werden die Eisbären Berlin wohl den vierten Startplatz für die Champions Hockey League erhalten.

Neben der DEL stellt auch die österreichische EBEL ihren Spielbetrieb ein.

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