Zurückgekämpft und dennoch verloren: Eisbären 2 Nürnberg 3

Die Eisbären verlieren zum ersten Mal in dieser Saison drei Spiele in Folge. Gegen die Thomas Sabo Ice Tigers bleibt die Aufholjagd im dritten Drittel unbelohnt. Immerhin einen Punkt konnten die Berliner gegen die Franken holen.

Spielverlauf:

Die Eisbären fanden einen guten Weg in das Spiel gegen gewohnt physisch sehr präsente Nürnberger. Bei den Berlinern konnte sich Petri Vehanen früh auszeichnen. Beinah ging es mit einer Berliner Führung in die erste Pause. Doch der Treffer von Ziegler/Olver wurde nach dem Videobeweis wegen Behinderung des Torhüters nicht gegeben werden.


Im zweiten Abschnitt ging Nürnberg in der 28. Minute durch John Mitchell in Führung. Die Eisbären kamen dann etwas besser ins Spiel und hatten eine gute Möglichkeit auf den Ausgleich. Doch genau in dieser Phase erzielte Petr Pohl den Treffer zur 0:2 Führung der Gäste. In der Schlussphase bekam Jonas Müller beim einem Angriff den Schläger eines Nürnbergers ins Gesicht. Allerdings blieb die Aktion, sehr zum Ärger von Uwe Krupp, ungeahndet.


In der 44. Minute verkürzte Nick Petersen in Überzahl auf 1:2. Danach übernahmen die Eisbären weiter die Spielkonntrolle. An Andreas Jenike fanden sie jedoch zunächst keinen Weg vorbei. Dies gelang Mark Olver zu Beginn der 53. Minute. MacQueen feuerte von der blauen Linie einen Schuss ab, den Olver unhaltbar abfälschte. Danach waren weiter die Eisbären tonangebend. Erst in den letzten zwei Minuten kamen die Nürnberger nochmal. Da keine weiteren Treffer fielen, ging das Spiel in die Overtime.


In der Verlängerung traf dann Dupuis nach Vorarbeit von Brendan Segal zum 2:3.

Gedanken:

  • Warum die Schiedsrichter in dieser Szene keine Strafe gegeben haben, bleibt ein Rätsel:

  • Sven Ziegler zeigte heute ein klasse Spiel. An beiden Treffern, die nach Videobeweis nicht gegeben wurden, war er beteiligt. Vor einigen Wochen sagte Krupp in einem Pressegespräch noch, dass Ziegler mehr zeigen muss. Er müsse den Trainern einen Grund geben, ihn aufzustellen und ihm Eiszeit zu geben. Heute zeigte der 23-Jährige seine bislang beste Saisonleistung. Mit Blick darauf, dass mit Jahnke, Adam und Hessler die drei U20 Nationalspieler zurück sind und nun auch wieder auf Einsätze hoffen, ein gutes Zeichen von Ziegler.

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