Wer hat noch nicht, wer will nochmal: Augsburg 7 Eisbären 4

Die Eisbären verlieren in einem aufregenden Spiel bei den Augsburger Panthern mit 7:4. Bei Augsburg überzeugte vor allem die Überzahl.

Spielverlauf

Die Eisbären begannen gut und erspielten sich ein kleines Übergewicht. Verdient erzielten sie in der 6. Minute den Führungstreffer. Es war der erste Saisontreffer für Jonas Müller. Danach übernahm Augsburg etwas das Ruder. Zwischen der siebten und neunten Minute erzielten sie zwei Treffer und gingen mit der Führung in die Pause.

Nur 35 Sekunden dauerte es, bis der AEV den Vorsprung auf 3:1 ausbauen konnte. Danach wurde es wild. Backman und MacQueen (in Unterzahl) sorgten für den Ausgleich. Trevelyan brachte Augsburg wieder in Führung, ehe MacQueen erneut den Ausgleich erzielte. Noch vor Ablauf der 34. Minute traf Trevelyan erneut und Holzmann sorgte für die 6:4 Führung der Panther.

Im letzten Drittel fiel nur noch ein. Leblanc sorgte sechs Minuten vor der Schlusssirene mit seinem Treffer zum 7:4 für die Entscheidung. Unnötig war dann kurz vor Schluss noch der Crosscheck von Martin Buchwieser gegen Holzmann.

Gedanken

  • Vier Powerplay-Tore erzielten die Augsburger (50% Erfolgsquote), davon drei im zweiten Drittel. Entscheidend dabei, dass sie immer wieder für Verwirrung im Penalty-Kill der Eisbären sorgten und vor allem bei den zweiten Scheiben einen Schritt schneller waren als die Berliner.
  • Der Check von Trevor Parkes gegen Nick Petersen zum Ende des ersten Drittels war mindestens grenzwertig und bekommt einen bitteren Beigeschmack, wenn man bedenkt das Parkes zu Beginn des zweiten Drittels das 3:1 für Augsburg erzielte.

  • Nach neun Spielen in Folge lassen die Eisbären erstmals wieder Punkte liegen. Nachdem München heute ebenfalls gegen die Iserlohn Roosters verlor, wäre es die Chance gewesen, die Tabellenspitze vorerst wieder zu übernehmen.

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