Tabellenführung ausgebaut: Eisbären 3 Krefeld 1

Mit Thomas Oppenheimer, dafür ohne Dani Richmond, Florian Busch, Petri Vehanen, Frank Hördler, Andre Rankel, Vincent Hessler, Charlie Jahnke und Maximilian Adam gingen die Eisbären in ihr 31. Saisonspiel. Im Tor erhielt gegen die Krefeld Pingunine erneut Marvin Cüpper den Vorzug. Maximilian Franzreb war, wie bereits am Sonntag in Mannheim der zweite Goalie der Berliner.

Zum Spiel:

Es ist ja der rote Faden der Saison. Die Eisbären starten schwach und finden erst schwer in das Spiel. So war es auch heute gegen die Krefeld Pinguine. Die besseren Chancen hatten zunächst die Gäste. Erst in der fünften Minute sorgte die Paradereihe der Eisbären um Backman, Petersen und Sheppard für Gefahr vor dem Krefelder Tor. Danach entwickelte sich das Spiel ausgeglichener, mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Dennoch ging es ohne Tore in die erste Pause.

Das zweite Drittel begann mit einem Pfostenschuss vonn Jens Baxmann und einer Reihe weiterer guter Szenen der Eisbären. Sean Backman scheiterte, ebenso wie Micki DuPont an Patrick Klein. In der 28. Minute war es dann Krefelds Top-Reihe Pietta, Müller und Umicevic, die für die Führung des KEV sorgten. Zum Ausgleich kamen die Eisbären 8,8 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels passenderweise durch die Nummer 8-Nick Petersen. Mark Olver erkämpfte hinter dem Krefelder Tor die Scheibe und spielte sie auf Petersen, der mit einer tollen Bewegung das Tor erzielte.

Im dritten Drittel übernahmen die Eisbären dann wieder die Spielkontrolle. In der 49. Minute brachte James Sheppard die Eisbären nach Vorarbeit von Petersen in Führung. Wenig später hatte DuPont die Führung sogar ausgebaut – eigentlich, weil die Schiedsrichter den Treffer nach Ansicht der Wiederholung nicht gaben. Wahrscheinlich die richtige Entscheidung, MacQueen steht im Torraum des KEV und berührt Goaie Klein noch leicht, dies sind dann wohl ausreichende Argumente, um den Treffer nicht zu geben.

Danach versuchte Krefeld nochmal alles, blieb aber glücklos. „Wir haben 55 Minuten gutes Eishockey gespielt“, sagte Rick Adduno auf der Pressekonferenz nach dem Spiel und hatte damit – bezogen auf die Krefelder Verhältnisse – absolut recht. In der Schlussphase konnte Marcel Noebels den Treffer zum 3:1 in den leeren Kasten der Pinguine erzielen.

Und sonst so?

  • Klassisches Line Matching, bekommt man bei den Eisbären relativ selten so häufig zu sehen, wie im heutigen Spiel. Von Beginn an versuchten die Eisbären das Verteidigerpaar Blake Parlett und Constantin Braun gegen die Top-Reihe von Krefeld aufs Eis zu bringen. Braun musste für den verletzten Danny Richmond an der Seite von Parlett spielen, für Tine war es das erste Spiel in der Defensive, nach seiner Rückkehr in den Kader der Eisbären. Gegen Pietta, Müller und Umicevic hatte er somit auch direkt wieder Schwerstarbeit zu verrichten. Müller (37 Punkte) und Pietta liegen auf Platz zwei und drei in der DEL-Scorerwertung. Parlett und Braun machten ihre Sache ordentlich. Beim Führungstreffer der Pinguine verlor Braun seinen Gegenspieler Pietta im Rücken. Ein Fehler, den man ihm in seinem fünften Spiel verzeihen kann.
  • Überraschend stand Thomas Oppenheimer heute im Kader. Neben Sven Ziegler wurde er allerdings nur in der vierten Reihe eingesetzt. Ein dritter Spieler aus den anderen Reihen rotierte an der Seite der beiden.
  • Sean Backman war im November der Punktegarant für die Eisbären. 13 Spiele am Stück punktete er, insgesamt 19 Punkte sammelte er in dieser Zeit. Nun ist er seit sechs Spielen ohne Tor und ohne Vorlage. Grund zur Sorge ist das dennoch nicht. Da Backman weiter gefährlich ist. Heute soll er laut der Statistik von Telekomsport 12 Mal auf das Krefelder Tor oder zumindest in diese Richtung geschossen haben. Irgendwann geht einer dieser Schüsse rein – garantiert.

 

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