Starkes zweites Drittel verhilft Eisbären zum Sieg in Düsseldorf

Am frühen Dienstagnachmittag mussten die Eisbären Berlin bei der Düsseldorfer EG ran. Die Eisbären spielten ein sehr starkes Auswärtsspiel und gewannen verdient mit 4:2.

Spielverlauf:

Die Eisbären fanden gut in das Spiel und erspielten sich früh einige Chancen. In der 6. Minute kamen sie durch Olver so auch zur verdienten Führung. Auch im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts, hatten die Eisbären die Oberhand. Nur durch einen Stellungsfehler von Oppenheimer kam die DEG kurz vor Ende des ersten Drittels noch zum Ausgleich.

Im zweiten Drittel präsentierten sich die Eisbären sehr stark. Über weite Strecken hielten sie Düsseldorf in deren Drittel und erspielten sich viele Chancen. Nick Petersen und James Sheppard schraubten die Führung auf 1:3 hoch.

Im dritten Abschnitt verkürzte die DEG früh auf 2:3, Henrion war erneut der Torschütze. Der Treffer gab den Düsseldorfern etwas Rückenwind. Erst in der 53. Minute machte Martin Buchwieser mit einem tollen Solo den Sack zu.

Gedanken:

  • Vor einigen Spielen stellte das Trainerteam um Uwe Krupp die Reihen um. Nick Petersen wurde in die Reihe von Sean Backman und James Sheppard verschoben. Die Drei kommen immer besser in Fahrt. Am Sonntag gegen Mannheim waren sie an zwei Treffern beteiligt. Auch heute waren sie wieder die dominanteste Reihe der Berliner und trugen sich erneut doppelt in die Scorerliste ein.
  • Vielleicht der wichtigste Baustein der Reihe ist Sean Backman. Der Neuzugang scorte in den vergangenen drei Spielen und hat bereit acht Punkte (4 Tore) auf seinem Konto. Zuletzt glänzte Backman als Vorbereiter, aber auch sein Schuss ist nicht zu unterschätzen.
  • Manchmal sind es kleine Details, die gute von richtig guten Spielern unterscheidet. Kleine Aktionen, die eher instinktiv ablaufen. Genau so einen Aktion zeigte Micki DuPont gegen Ende des zweiten Drittels. Er kickte eine Scheibe aus der Luft in den Slot, wo sich zwei Mitspieler befanden und sorgte so für etwas Chaos vor dem Düsseldorfer Tor. Andere Verteidiger hätten hier wohl die Scheibe runtergefangen und sie tief gespielt. DuPont findet jedoch immer wieder clevere Wege, um die Scheibe vor das Tor zu bringen und dort für Gefahr zu sorgen.

  • Sorgen kann man sich vielleicht ein wenig um die nominell erste Reihe. Sie besteht derzeit aus Marcel Noebels, Louis-Marc Aubry und Daniel Fischbuch. Die Reihe scheint einfach nicht zusammenzupassen. Noebels und Aubry sind sich in ihrer Spielweise vielleicht einfach zu ähnlich. Da die anderen drei Reihen momentan aber sehr gut funktionieren, wird Uwe Krupp hier wohl kaum eingreifen und eher darauf hoffen, dass die Drei sich nach und nach auf einander einspielen werden.

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