Saisonvorschau 2017/2018 – Torhüter

Am 8. September 2017 beginnt die neue DEL Saison. Zeit für uns, dass wir uns mit der Mannschaft der Saison 17/18 näher beschäftigen und alle Spieler und Staff auf Herz und Nieren prüfen.
Los geht es am heutigen Montag mit den Torhütern. Dienstag sehen wir uns die Verteidiger an, Mittwoch die Stürmer, Donnerstag das Team rund um das Team und am Freitag gibt es die Prognose.

Torhüter

30 Maximilian Franzreb:

Der 21 jährige Maximilian Franzreb kann von den drei Eisbärengoalies am enspanntesten in die Saison gehen. Er befindet sich nicht im direkten Zweikampf um den Platz zwischen den Pfosten in Berlin und bekommt seine Eiszeit beim Farmteam in der beschaulichen Lausitz. Schon letzte Saison überzeugte er dort mit seinen Leistungen und wurde sogar Spieler des Monats Dezembers in der DEL2. Während Franzreb letzte Saison in Weißwasser in 29 Spielen 90,9% der Schüsse auf sein Tor hielt und 2,62 Gegentore im Schnitt pro Spiel sah, sah es in den fünf Einsätzen leider verheerend aus. Dort war er mit 84,8% und 4,2 Gegentoren im Schnitt pro Spiel dabei. Allerdings muss man auch sagen, dass die DEL Statistik durch sein Spiel am 5. Februar in Wolfsburg extrem nach unten gezogen wurde, als er in 10 Minuten drei Schüsse aufs Tor bekam und keinen hielt. Mittelfristig könnten Franzreb die Einsätze in der DEL2 mehr bringen als Cüpper das Warmhalten der Eisbärenbank.

31 Petri Vehanen:

Vehanen geht wie in den letzten Jahren als unangefochtene Nummer 1 in seine vierte Saison im Eisbärentrikot. Jedoch wäre es von Chefcoach Uwe Krupp nicht verkehrt, dem im Oktober 40 Jahre alt werdenden Goalie öfter zu schonen und mit Blick auf die Zukunft den Goalies 2A und 2B Marvin Cüpper und Maximilian Franzreb ein paar Starts mehr zu geben. Statistisch stand Vehanen felsenfest wie ein Block zwischen den Pfosten und hielt in jeder Saison seine 92% und blieb in den letzten beiden Jahren knapp unter 2,5 Gegentoren pro Spiel. Vehanen kann in dieser Saison die große Wundertüte werden. Entweder er wird in seiner möglichen letzten Saison nochmal richtig auftrumpfen und alle werden ihm auf die Schulter klopfen oder es wird Stimmen geben, die dann, wenn es nicht so gut läuft, sagen, dass er den Absprung vom Profisport verpasst hat. Auf alle Fälle wird Vehanen in dieser Saison für die beiden jungen Goalies noch ein guter Mentor sein neben dem neuen Goaliecoach Sebastian Elwing.

39 Marvin Cüpper:

Hinter der Bande, auf der Bank der Eisbären wird Marvin Cüpper mit den Hufen scharren. Er will spielen und er muss spielen. Noch eine weitere Saison auf der Bank, bringt Cüpper nicht weiter in seiner Entwicklung. Letzte Saison hatte Cüpper mit acht Einsätzen die zweitwenigsten aller zweiten Goalies in der DEL. Er durfte zwar auch fünf mal beim Farmteam in der Lausitz ran und konnte dort 92,6% Fangquote und 1,75 Gegentoren im Schnitt pro Spiel überzeugen, aber wenn man in Berlin nicht aufpasst ist die #39 dann auch bald weg, um woanders Starting Goalie zu werden. Ja, wir denken hier an die Causa Niederberger.

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