Saisonvorschau 2017/2018 – Staff

Am 8. September 2017 beginnt die neue DEL Saison. Zeit für uns, dass wir uns mit der Mannschaft der Saison 17/18 näher beschäftigen und alle Spieler und Staff auf Herz und Nieren prüfen.
Los ging es am Montag mit den Torhütern. Dienstag sahen wir uns die Verteidiger an, am Mittwoch die Stürmer, heute das Team rund um das Team und am Freitag gibt es die Prognose.

Staff

Uwe Krupp:

Quo Vadis Coach K? In der letzten Saison seines Vertrags (wenn er nicht schon still und heimlich, wie der aktuell Laufende, verlängert wurde), muss Uwe Krupp liefern und zeigen, dass die Leistungskurve nach oben geht. Nicht nur was das Thema Play-Offs betrifft, sondern auch in der Hauptrunde, nachdem diese letzte Saison leider fast zum vergessen war. Die Leistung in den Play-Offs hat dann doch noch einiges wett gemacht. Daran gilt es jetzt anzuknüpfen.

Clément Jodoin:

Der neue Taktikfuchs im Trainingsstab des Rekordmeisters ist ein weit gereister Mann. Etwas erinnert er an Pierre Pagé. Ein frankokanadischer kulturverbundener Hockeycoach, der mit seinen 65 Lenzen schon sehr viel erlebt hat. Zuletzt war er fünf Jahre Co-Trainer bei den Montréal Canadiens. Er kommt also nicht nur mit den Stars zurecht, sondern auch mit den jungen Spielern, die er als Trainer in der Quebec Major Junior Hockey League (QMJHL) und als Co-Trainer der kanadischen U18 und U20 Auswahl betreute. Bevor Jodoin nach Berlin kam, kannte er keinen Spieler bis auf Aubry, weil er gegen sein damaliges Team coachte. Im Training ist er sehr detailverliebt und unterbricht auch ab und an direkt die Übungen um die Spieler gleich zu berichtigen.

Steffen Ziesche:

Die Phrase, dass jemand ein akribischer Arbeiter sei hört man oft, aber bei Steffen Ziesche weiß man auch, dass sie stimmt und vor allem, wenn das Lob von seinem neuen Kollegen Clément Jodoin kommt. Für Ziesche schließt sich mit dem Posten hinter der Bande der Profis auch der Kreis, nachdem er seine Karriere beim SC Dynamo Berlin begann und sich seine ersten Sporen im Profieishockey bei den Eisbären verdiente. Nach einigen Stationen als Spieler zog es ihn zurück in die Region und er betreute Dresden, Crimmitschau und von 2011 bis 2017 die DNL Mannschaft der Eisbären Juniors. Der Aufstieg zum Co-Trainer des DEL Teams ist der logische nächste Schritt in seiner Karriere.

Sebastian Elwing:

Der im Goaliebusiness gut vernetzte Rückkehrer Sebastian Elwing ist ca. alle zwei Wochen im Welli, um mit den Goalies vor Ort zu arbeiten. Den Rest der Zeit kümmert er sich mit seiner Torwartschule um die Ausbildung junger Goalies, in Camps und natürlich als auch beim Farmteam in Weißwasser um Maximilian Franzreb und Co.

Jake Jensen:

Am 17. Juli stellten wir bereits den neuen Fitnesscoach Jake Jensen in einem langen Profil vor: LINK

Markus Flemming:

Der ehemalige Eishockeytorhüter und jetziger Diplom-Psychologe wird auch wie in den letzten 10 Jahren zuvor alles dafür tun, dass die Spieler mental gecoacht werden. Zudem ist Flemming auch noch für andere Sportverbände wie z.B. dem Deutschen Basketballbund tätig.

Alan Hamilton:

Der nordirische statistische Analyst Alan Hamilton geht in seine dritte Saison bei den Eisbären. In der Sommerpause blieb ziemlich lange offen, ob Hamilton nach seinem letzten Vertrag eine Verlängerung bekommt. Schlussendlich konnte im August endlich Vollzug gemeldet werden. In der Saison werden er und Co-Trainer Clément Jodoin sehr oft Reibungspunkte finden, da Hamilton für das Moderne im Hockey steht und Jodoin eher einen Old-School-Ansatz verfolgt und nicht besonders viel von dem ganzen neumodischen Statistiken hält.

Jeremy Lee:

Der Managersohn und Bruder vom DNL-Trainer Chris Lee ist der Videocoach der Eisbären. Er arbeitet viel mit dem statistischen Analysten Hamilton zusammen und bereitet für Ihn und die anderen aus dem Eisbärencoachingstaff während und nach dem Spiel die kurzen Videos des Spiels auf. Er hat ein besonderes Auge auf Forechecking, die Offensiv und Defensiv Zonen sowie Powerplay und Penaltykilling.

Dirk Perschau:

Vor 20 Jahren beendete Perschi seine aktive Karriere als Spieler und vor 18 Jahren in der Saison 1999/2000 wurde er als Nachfolger von Klaus Oberländer Betreuer der DEL Mannschaft. Seitdem kümmert er sich mit größter Sorgfalt um die Trikots, scharfe Kufen, den Transport der Materialien zu allen Spielen und das es den Spielern an nichts fehlt.

Oliver Lange:

Betreuer Oliver Lange war bis letzte Saison noch Ordner bei den Eisbären. Zur neuen Saison wechselt er hinter die Bande und übernimmt die Rolle von René Seipelt, der leider seine Karriere hinter der Bande nach dem ersten Jahr beim DEL-Team wegen einer Oberkörperverletzung aufgeben musste.

Dr. Jens Ziesche:

Der Sportmediziner Dr. Jens Ziesche ist der zweite im Ziescheclan hinter der Bande der Eisbären. Der Bruder von Co-Trainer Steffen und Sohn von IIHF Hall of Famer und Dynamo Legende Joachim Ziesche ist seit über 15 Jahren für die Gesundheit der Eisbären verantwortlich. In seiner Tagesklinik Esplanade hat er schon so einige medizinische Wunder vollbracht.

Thomas Wöhrl:

Knapp 20 Jahre ist Bommel nun schon der Physiotherapeut der Eisbären. Im hinteren Teil der Eisbärenkabine im Wellblechpalast hat er schon alle Muskelverspannungen weggeknetet.

André Kreidler:

Während Masseurkollege Wöhrl für das Nationale steht, steht Kreidler für das Internationale. Der Physiotherapeut jettete mit den deutschen Tennisstars wie z.B. Angelique Kerber um die Welt und betreute sie für den Deutschen Olympischen Sportbund. Zwischen 2005 und 2011 betreute Kreidler bereits den ERC Ingolstadt und aktuell neben den Eisbären auch die Eishockey-Nationalmannschaft und bei den New Jersey Devils in der NHL schaute er auch schon vorbei.

Peter-John Lee:

Seit mittlerweile 22 Jahren ist Peter-John Lee ein Eisbär. Von Spieler, Co-Trainer, Trainer bis zum Manager/Geschäftsführer hat er den vll. größten Anteil an der Entwicklung der Franchise in den letzten zwei Jahrzehnten. In der kommenden Saison sind trotz der Aussage vom neuen Vorstandsvorsitzenden Luc Robitaille ihm doch etwas die Hände gebunden und das schalten und walten, wie es früher üblich war, ist Geschichte.  Zu der Zusammenarbeit mit Los Angeles, findet Ihr hier mehr: LINK

Stéphane Richer:

Der neue starke Mann und Vertraute von Robitaille wurde Anfang 2017 aus dem Hut gezaubert und als Co-Trainer präsentiert. Im Sommer übernahm er dann die Stelle des sportlichen Leiters von Stefan Ustorf. Bisher hat Richer im Sommer starke Akzente gesetzt und den Eisbärenkader einem kleinen Umbruch unterzogen, wie man es in Berlin seit Anfang der 2000er nicht mehr erlebt hat. Zum ersten mal seit 15 Jahren wurden Verträge aufgelöst um sich für die neue Saison besser zu rüsten und den Fans auf der sportlichen Seite ein verändertes Gesicht der Mannschaft zu präsentieren. Zwischenzeitlich musste man allerdings schon Angst haben, dass die Eisbären die Hamburg Freezers 2.0 werden bei den vielen Leuten, die mittlerweile hier Ihr Geld verdienen und früher für das Schwesterteam aus Hamburg. Siehe Richer, Bothstede, Franzreb, Oppenheimer und Buchwieser.

Stefan Ustorf:

Der Hooligan blieb nach der Neubesetzung seiner Stelle durch Stéphane Richer in der Franchise und kümmert sich nun um die Spielerentwicklung und das Scouting. Das Motto lautet also wieder mehr junge Spieler ausbilden und an das DEL-Team heranführen als es die letzten Jahre passierte. Wie Ernst das vorhaben genommen wird sieht man an der neuen Eisbären Juniors Mannschaft in der Landesliga, die mittelfristig über die Regionalliga in die Oberliga aufsteigen soll um den Nachwuchs in der dritten Liga auszubilden, wie es schon beim guten 85er Jahrgang passierte.

2 Gedanken zu „Saisonvorschau 2017/2018 – Staff

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