PowerPlay hui – Effizienz pfui Eisbären verlieren 2:3 gegen Iserlohn

Mit großen Verletzungssorgen starteten die Eisbären in den 19. Spieltag der laufenden DEL-Saison. Das sechs Spieler (Braun, Richmond, Aubry, Oppenheimer, Hördler und Busch) fehlten merkte man den Berlinern allerdings nicht an. In den ersten 10. Minuten waren sie vor 11361 Zuschauern die spielbestimmende Mannschaft. Selbst der junge Verteidiger Maximilian Adam versuchte an seinen Scoringtouch (Siehe #ProspectReport) aus Weißwasser anzuknüpfen und ließ einen kräftigen Schlagschuß auf das Tor von Mathias Lange los. In der 16. Minute gelang den Eisbären endlich das 1:0 im PowerPlay durch Sean Backman.

Die Freude hielt allerdings nicht lange, da Iserlohn in der 18. Minute durch Combs (auch im PP) Ausgleichen konnte. Mit dem Spielstand von 1:1 ging es in die erste Drittelpause.
Wie die Feuerwehr starteten die Eisbären auch gleich in das zweite Drittel und erhöhten im PowerPlay(!!!) wieder durch Backman (21. Minute) auf 2:1.

Vier Minuten später konnte Iserlohn durch Blaine Down wiederholt ausgleichen. Danach schlief das Spiel etwas ein und plätscherte vor sich hin.
In der 45. Minute erzielte Iserlohn durch Marko Friedrich die Führung. Jetzt schien die Kraft bei den Eisbären auch nachzulassen und die Ineffizienz beim Abschluss machte sich bemerkbar. Zwischenzeitlich hatten die Eisbären mehr als doppelt so viel Schüße auf das Iserlohner Tor als Iserlohn auf Petri Vehanen. Positiv ist das PowerPlay hervorzuheben und die Torserie von Sean Backman. Am Ende ging das Spiel jedoch 2:3 verloren.
Kai Wissmann hätte sich in seinem 100. DEL Spiel für die Eisbären sicher auch ein besseres Ergebnis gewünscht.

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