Olver entscheidet Spiel 5 in der 72. Minute – Eisbären fahren mit Matchpucks nach Nürberg

Die Eisbären waren in den ersten fünf Minuten spielbestimmend. Die Reihe um Sheppard hatte dabei die größten Möglichkeiten für eine frühe Führung zu sorgen. Einige Minuten später konnte Festerling auf dem Bauch liegend mit dem Schlittschuh verhindern. Noebels fehlte dabei ebenso ein wenig das Glück, wie Ehliz, der in der 15 Minute mit seinem Lattenschuss für die einzige nennenswerte Nürnberger Chance im ersten Drittel sorgte. Für die hochverdiente Führung sorgte #GodSaveMacQueen eine Minute nach der Chance von Ehliz. Wissmann nimmt einen Pass von Oppenheimer direkt, vor dem Tor fälscht ein perfekt positionierter MacQueen die Scheibe unhaltbar ab. Das Schussverhältnis nach 20 Minuten war deutlich – 22:7 zu Gunsten der Eisbären.


In den ersten fünf Minuten des Mitteldrittels, reichten den Nürnnbergern 90 Sekunden, in denen die Eisbären nicht richtig aufpassten, um das Spiel zu drehen und mit 1:2 in Führung zu gehen. Die Gäste nahmen den Berlinern durch die schnellen Tore komplett den Spielfluss. Nun fiel es ihnen auch leichter, ihr System zu etablieren. So kamen die Franken zu einigen Konterchancen. Teilweise wirkten die Eisbären etwas planlos. Erst gegen Ende des Drittels wurden sie wieder etwas besser. Als Steckel nache einem Check gegen Oppenheimer auf die Strafbank musste, traf Noebels in Überzahl nach Vorarbeit von Aubry zum 2:2 Ausgleich. Für Aubry und Noebels punkten also auch im zehnten Playoffspiel 2018. Beide stellen damit den Rekord von Ustorf ein. Oppenheimer kehrte im dritten Drittel nicht mehr auf die Bank der Eisbären zurück.


Im dritten Abschnitt fanden die Eisbären wieder besser zu ihrem Spiel. Der späte Ausgleich im zweiten Drittel, aber auch das frühe Tor durch Petersen zu Beginn der 45. Minute halfen sicher dabei. Hördler legte in der 48. Minute das 4:2 nach. Die Entscheidung? – Denkste. Nürnberg antwortete mit einem erneuten Doppelschlag in der 56. Minute. Erst traf Pföderl mit dem Schlittschuh zum 4:3 (richtige Entscheidung der Offiziellen auf dem Eis, auch wenn man wieder nicht den On-Ice Call vor dem Videobeweis mitbekomen hat.), nur 43 Sekunden später verliert Petersen den Puck an der eigenen blauen Linie, Mitchell sagt „Danke“ und erzielt den Ausgleich. Somit ging es zum dritten Mal in dieser Serie in die Overtime.


Die Ice Tigers begannen die Overtime mit zwei Riesenchancen, wo sie jedoch beide Male den Puck nicht richtig trafen. Bei den Eisbären dauerte es wieder ein paar Minuten, bis sie zu ihrem Spiel fanden. Doch dann bestimmten sie die Overtime, bis zur 72. Minute. Als Olver in der Nürnberger Zone geschickt verzögerte und sich so genau den richtigen Winkel verschaffte, um den Siegtreffer zu erzielen. Damit fahren die Eisbären nun mit Matchpucks nach Nürnberg.

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