Nur noch zwei! Eisbären sind noch am Leben und erkämpfen sich Spiel 6 in Berlin.

Heute galt es für die Eisbären Berlin. Wollten sie sich und diese Saison noch am Leben erhalten, mussten sie alles in die Waagschale werfen. Ab heute würden nur noch Endspiele auf dem Programm stehen, deswegen war der Einsatz: #AllIn

Die Spieler wussten natürlich was auf dem Spiel stand und setzten den Gameplan von Anfang an sehr gut um. In der 7. Spielminute setzte Rankel das erste Ausrufezeichen des Spiels mit dem 1:0 aus Sicht der Hauptstädter. Erst umkurvt Buchwieser einen auf den Boden liegenden Münchener und passt dann auf Rankel, der nur noch einschieben braucht.

Es war psychologisch wichtig, dass die Eisbären jetzt nachlegen und das taten sie auch. In der 13. Spielminute konnte Oppenheimer auf Vorspiel von Fischbuch aus spitzen Winkel Danny aus den Birken bezwingen

Zwei Minuten später kamen die Münchener mit einer Portion Glück wieder auf ein Tor an die Berliner ran. Der Nationalspieler Macek verkürzte. In der fairen aber kampfbetonten Partie, die im ersten Drittel ohne Strafzeiten blieb gaben die Eisbären nicht auf. Während man in den ersten 20. Spielminuten nur sechs Schüsse der Münchener zuließ setzte man offensiv weiter Akzente. In der 18. Spielminute war es MacQueen, der nach einem tollen Pass von Noebels den alten Spielstand wiederherstellte.

Beide Teams waren im zweiten Drittel nicht weniger Angriffslustig aber die Schiedsrichter, die vor dem Spiel von der Liga ausgetauscht wurden, vergaben nun die ersten Strafzeiten. Nachdem Bukarts und Oppenheimer auf der Strafbank Platz nahmen und die Eisbären zwei Powerplays überstanden konnte Ex-Eisbär Christensen in einem glücklichen Konter (Wissmann brach vorher der Schläger) auf 3:2 aus Sicht der Berliner verkürzen. Kurz vor Ende des Drittels hatten die Eisbären nach langer Münchener Druckphase noch eine große Möglichkeit von Petersen aber der Pfosten rettete für Aus den Birken. Kurz danach half der Pfosten allerdings nicht mehr als die Eisbären in der 39. Spielminute im Powerplay(!) durch den Captain, mit seinem zweiten Treffer, auf 4:2 erhöhte.

München kam zum dritten Drittel etwas besser aus der Kabine und legte gleich nach zwei Minuten nach und verkürzte durch Macek auf 4:3. In der 47. Spielminute wird gegen DuPont eine unglückliche Strafe wegen Spielverzögerung verhängt. Im Powerplay kann dann Matsumoto auf 4:4 ausgleichen aber die Eisbären zeigen weiter Moral, greifen an und können nur unsauber gestoppt werden. Im daraus resultierenden Penalty zeigt James Sheppard, was für ein abgeklärter Fuchs er ist und trifft zum 5:4.

Nachdem die Eisbären aus einer 5v3 und 5v4 Powerplaysituation keinen Profit schlagen konnten, kam Abeltshauser von der Strafbank ergatterte den Puck und spielte auf Aucoin der zum 5:5 Ausgleich einnetzte.

In der Verlängerung war es #GodSaveMacQueen, der den 6:5 Endstand erzielte. Das selbe Ergebnis wie vor 6 Jahren als die Eisbären das vierte Finalspiel in Mannheim gewannen. Am 24. April, 19:30 Uhr kommt es in der Mercedes-Benz Arena zum Spiel 6 und garantiert letzten Eisbärenheimspiel in der Saison 2017/2018.

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