Nur noch drei! Eisbären gewinnen erstes Finalspiel gegen München

20 Jahre nach dem ersten Finale, 10 Jahre nach dem letzten Finale im Wellblechpalast und 5 Jahre nach der letzten gewonnen Meisterschaft standen die Eisbären in ihrem zehnten DEL-Finale.
Das Team von Coach Krupp erwischte dank Jamie MacQueen einen Traumstart. Nach 70 Sekunden staube die 17 der Hauptstädter den Puck ab und setzte die erste Duftmarke. In einer kurz darauf folgenden Unterzahl, spielten die Eisbären sehr passiv, ohne jedoch die ganz große Chance der Münchener zuzulassen. Im Verlauf des Drittels hatten die Eisbären die größeren Spielanteile. Umso ärgerlicher war es also, als Matsumoto aus kurzer Distanz den Ausgleich erzielen konnte, nachdem drei Berliner den Puck nicht klären konnten. Die Eisbären blieben ihrem Gameplan treu und wurden in der 13. Spielminute dafür belohnt. Petersen zieht mit den Puck ins Angriffsdrittel und passt auf Sean Backman, der dann den alten Abstand wiederherstellte.

Zunächst kam München mit mehr Druck aus der Kabine aber in der 25. Spielminute arbeitet sich Sean Backman gegen mehrere Münchner ins Angriffsdrittel um dann an den freistehenden James Sheppard abzugeben, der dann durch die Schoner von Aus den Birken einnetzt und auf 3:1 aus Sicht der Berliner erhöht. Die Münchner ließen sich durch die zwei Tore Führung der Berliner nicht aus dem Konzept bringen und so zauberten sie nach einer schönen Kombination den Puck in der 28. Spielminute zu Macek, der das 3:2 erzielte. Danach wechselten sich die Offensivphasen beider Mannschaften ständig ab. Erst drückten die Eisbären, dann wieder die Münchner. Diese Phase im Mitteldrittel wird wohl sinnbildlich für die komplette Finalserie stehen. In den letzten drei Minuten (davon zwei Minuten in Unterzahl) des Drittels konnten sich die Eisbären ein ums andere mal bei Petri Vehanen bedanken, der sie im Spiel hielt

Die ersten zehn Minuten des Abschlußdrittels gehörten mehrheitlich den Eisbären. Sie gingen mehr in die Ecken und arbeiteten wie Verrückt. Aber auch München hatte seine Chancen. Ohne Vehanen wäre das Ergebnis schon ein anderes gewesen. In der 55. Spielminute eroberte Müller wie so ein Olympia-Silbermedailliengewinner den Puck, spielte auf den Captain und der legte auf das Playoffmonster Aubry auf, der das vierte Tor für die Eisbären schoss. In der Crunchtime warf München nochmal alles nach vorne und hatte damit in der 59. Spielminute auch Erfolg. Goalie Aus den Birken war auf der Bank und München damit mit einem sechsten Feldspieler auf dem Eis. Aucoin konnte auf 3:4 verkürzen aber es half nichts mehr. Die Eisbären gewannen und holten die Serie nach Berlin. Am Sonntag geht es dann in der Mercedes-Benz Arena weiter mit dem zweiten Finalspiel.

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