Nürnberg entscheidet Overtimekrimi in der 77 Minute für sich und gleicht die Serie aus

Das zweite Spiel der Halbfinalserie gegen Nürnberg sollte das Spiel der Jubiläen werden. Nicht nur Jens Baxmann absolvierte sein 800. DEL Spiel sondern auch auch Petri Vehanen und Jonas Müller feierten mit 200 Spielen für die Eisbären wichtige Meilensteine.

Vor einem gut gefüllten Eisbärenblock, der aus aktuellen Anlass gleich mal gegen die Ticketpreise in Nürnberg zwei Spruchbänder hoch hielt und dagegen protestierte hatten die Nürnberger statistisch gesehen mehr vom Spiel. Leo Pföderl machte in der 9. Spielminute das erste Tor des Spiels. Zwei Minuten später verwandelte Nick Petersen einen Abpraller von James Sheppard und glich das Spiel damit aus. Nach einigen Chancen auf beiden Seiten war es nach wunderbarer Vorarbeit von Kai Wissmann Louis-Marc Aubry, mit einem Hammer zur 2:1 Führung. Damit hat Aubry bisher in allen sieben Playoff-Spielen der Eisbären gepunktet und jagt weiter den Rekord von Stefan Ustorf. Kurz vor Ende des zweiten Drittels hatten die Eisbären etwas Pech, da sich Nürnberg den 2:2 Ausgleich (wieder Leo Pföderl) hart erarbeitete und nur 0,5 Sekunden bis zum rettenden Ende des Drittels fehlten.

In den ersten drei Minuten des dritten Drittels durften sich die Eisbären wiederholt bei ihrem Goalie bedanken, dass er das Ergebnis hielt. Das Spiel war wie zu erwarten war sehr Eng aber weiterhin flüssig. Die beiden Torhüter Vehanen und Treutle hatten beide einen Sahnetag erwischt und smot sprang bis zum Drittelende nichts zählbares für beide Teams raus und es ging in die Verlängerung.

Beide Mannschaften hatten in der Overtime immer wieder abwechselnd Sturm und Drangphasen. Das das Spiel nicht in den ersten 10 Minuten der Verlängerung entschieden wurde ist ein Wunder, da es genügend Chancen auf beiden Seiten gab. Schlussendlich dauerte es bis zur 77. Spielminute ehe Mitchell die Ice Tigers erlöste und die Serie 1:1 ausglich.

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