Nach der Party kommt die Arbeit: Wolfsburg 1 Eisbären 3 (3:1)

Nach dem höchsten Playoff-Sieg der Eisbären-Geschichte am Sonntag, mussten die Eisbären am Mittwochabend in Wolfsburg zum vierten Spiel der Viertelfinalserie antreten.

In den Playoffs heißt es ja immer, dass Mannschaften ein besonderes Kurzzeitgedächnis haben müssen. Niederlagen müssen schnell abgehakt werden, genauso wie sehr deutliche Siege. Ganz nach dem Motto, „Das nächste Spiel beginnt eben auch wieder bei 0:0.“ Den Wolfsburgern gelang es am Mittwoch zunächst besser, dass 8:1 vom Sonntag abzuhaken. Sie begannen gut, erspielten sich einige gute Chancen. Dennoch erzielte Bukarts in der vierten Minute das 0:1 in der vierten Minute. Verdient war der Ausgleich durch Höhenleitner in der 16. Minute. Das Unentschieden nach 20 Minuten, aus Sicht der Eisbären etwas schmeichelhaft.


Mit Beginn des zweiten Drittels steigerten sich die Berliner und erspielten sich zunehmend größere Spielanteile. In der 27. Minute wurde ein Schuss von DuPont vor dem Wolfsburger Tor geblockt und sprang Rankel vor die Füße, der mit der Rückhand zur 1:2 Führung einschoss. Kurz darauf war das Spiel für Wolfsburgs Dixon nach einem Check von Hinten gegen Ziegler vorzeitig beendet. Die anschließende fünfminütige Überzahl, die zwischenzeitlich sogar zu einer 5 gegen 3 Überzahl wurde, ließen die Eisbären uninspiriert verstreichen. Vor allem das Spiel in doppelter Überzahl war planlos und blieb ohne nennenswerte Chance.


Die erste Hälfte des dritten Drittels waren die EIsbären weiter tonangebend. Erst durch Strafen gegen Baxmann und eine 2+2 Strafe gegen Hördler, nach einem hohen Stock gegen Sharrow, kamen die Grizzlys zu Möglichkeiten, das Spiel wieder auszugleichen. Jedoch konnten dies das gute Unterzahlspiel und Vehanen verhindern. In der Schlussphase machte Aubry den Deckel drauf und somit haben die Eisbären am Freitag die Chance, die Serie zu beenden.

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