Mit einem Sieg zurück aus der Olympia-Pause: Eisbären 3 München 2

Retro-Night? Egal, im Fokus standen die drei Berliner Silbermedaillien Gewinner von Südkorea: Marcel Noebels, Jonas Müller und Frank Hördler. Die Drei Olympioniken erhielten vor dem Spiel den größten Jubel aller Spieler der Eisbären. Mehr sogar als Dennis Pederson, der ewigen Nummer 20 durfte nach der Ehrung der Nationalspieler (München verzichtete auf sechs Olympia-Fahrer – u.a. Goalie Danny aus den Birken) das Ehrenbully zur Eröffnung der Retro-Night einwerfen.

Der Beginn des Spiels war etwas träge, gleichwohl beide Teams von Beginn an ein hohes Tempo gehen wollten. Jedoch merkte man auch beiden Teams, besonders im Kombinationsspiel, die dreiwöchige Pause an. Dadurch stockte der Spielfluss immer wieder und Torszenen blieben Mangelware. Nur vereinzelt konnten sich die Teams Offensiv für Gefahr sorgen. Beinah hätte eine Kombination von Müller, Hördler und Noebels für die Führung gesorgt, doch die drei blieben heute ohne Punkte. Dennoch nicht ganz unverdient gingen die Eisbären in der 17. Minute durch James Sheppard in Führung.


Nach der ersten Drittelpause kamen die Münchener besser asu der Kabine und konnten sich bei Vier gegen Vier gleich ein paar gute Chancen erspielen. Eine dieser Möglichkeiten nutzte Adreas Eder zum 1:1 Ausgleich in der 22. Minute. Kurz nach der Führung war es vor allem Petri Vehanen, der eine Führung der Gäste verhindern konnte. Bei den Eisbären dauerte es ein paar Minuten, bis sie sich wieder fangen konnten. In der 35. Minute sicherte Kai Wissmann den Puck in der Offensive Zone, kam aus der Rundung und legte mit einer Mischung aus Pass und Schuss auf Mark Olver ab, der für die erneute Führung sorgte. 50 Sekunden vor Ende des Drittels erhöhte Backman in doppelter Überzahl auf 3:1.


Im dritten Drittel ging es physischer zu Sache. Dafür sorgte vor allem München, die nun konsequent zum Tor zogen. Und so waren vor allem die ersten zehn Minuten des dritten Drittels von Defensivarbeit und einigen starken Paraden von Vehanen geprägt. Etwas Glück war um die 46. Minute auch dabei, als der Pfosten den Anschlusstreffer Münchens verhinderte. Dieser gelang München erst in der 57. Minute durch Ryan Button.

Nach dem Spiel bleibt festzuhalten, dass dies ein wichtiger Sieg nach fast einem Monat Pflichtspielpause war. Ein Sieg, in dem die Eisbären zur richtigen Zeit die Tore geschossen haben. Später bekamen sie die Saves und hatten das Glück, welches du brauchst, um Mannschaften wie München zu schlagen.

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