Im Stil einer Spitzenmannschaft: Köln 2 Eisbären 4

Nur einen Tag hatten die beide Teams Zeit sich zu erholen. Am Dienstagabend stand, nach Nürnberg und München, das dritte Spitzenteam in fünf Tagen als Gegner für die Eisbären Berlin auf dem Plan. Die Kölner Haie gewannen am Sonntag gegen die Grizzlys Wolfsburg und konnten vier ihrer letzten fünf Spiele siegreich gestalten.

Spielverlauf

Von Beginn an entwickelte sich ein munteres Spiel, welches das Prädikat“Spitzenspiel“ tatsächlich verdiente. Beide Mannschaften waren offensiv eingestellt, wodurch sich früh Chancen auf beiden Seiten ergaben. Beim Break von Justin Shugg verhinderte nur die Latte die frühe Führung der Rheinländer. Wenig später erzielte Sean Backman seinen neunten Saisontreffer. In der 16. Minute fälschte Jones einen Schuss von Sulzer perfekt zum 1:1 Ausgleich ab.

Im zweiten Drittel blieb das Tempo weiter hoch. Die Eisbären hinderten sich allerdings durch viele Strafen daran, mehr Spielanteile zu gewinnen. Dadurch wurden die Kölner etwas stärker. Eine große Chance auf die Führung der Haie vergab Felix Schütz, der einen Penalty verschoss. In eigener Überzahl verhinderte Petri Vehanen später die Führung Kölner. 29 Sekunden vor dem Ende des zweiten Abschnitts verlud Mark Olver Haie-Goalie Justin Peters mit einem Bauerntrick zur 1:2 Führung.

Gleich zu Beginn des dritten Drittels hatte Martin Buchwieser die Chance die Führung zu erhöhen, scheiterte allerdings an Peters. Genau wie Olver, der ebenfalls einen Penalty verschoss. In der 53. Minute kamen die Eisbären nach einem klugen Pass aus der eigenen Zone zu einer 3 auf 2 Situation. MacQueen legte perfekt ab auf Dany Richmond ab, der die Führung mit einem satten Schuss auf 1:3 erhöhte. Zwar kamen die Kölner nochmal durch Kai Hospelt auf einen Treffer heran, allerdings sorgte Thomas Oppenheimer mit einem Empty Net Goal für die Entscheidung und den 2:4 Endstand.

Gedanken

  • Unterm Strich haben die Eisbären sechs von neun möglichen Punkten aus dem Spitzenspiel-Trio gegen Nürnberg, München und Köln geholt. Eine ziemlich gute Bilanz, die den vor der Saison ausgesprochenen Anspruch, zur DEL-Spitze dazu gehören zu wollen, gerecht wird. Spielerisch waren die Eisbären gegen alle drei Mannschaften auf Augenhöhe, gegen Nürnberg wäre sogar mindestens ein Punkt mehr verdient gewesen. Uwe Krupp hat zu seiner Zeit als Nationaltrainer gesagt, dass es vier Tore braucht, um ein Eishockeyspiel zu gewinnen. Gegen Köln und München schossen die Eisbären je vier Tore und gewannen beide Spiele.
  • Im zweiten Drittel waren die Haie das bessere Team. Als Mannschaft haben sich die Eisbären mit allem dagegen gestellt. Besonders in Unterzahl zeigten sich die Berliner sehr stark und verhinderten immer wieder, dass Köln zu guten Chancen kam.
  • Petri Vehanen glänzt, wenn es darauf ankommt. Zu Saisonbeginn und in unserer Analyse zum ersten Saisonviertel waren wir noch etwas kritisch zur Leistung des 40-jährigen Finnen. Doch was er in den letzten drei Spielen zeigte, war ganz großes Kino! Gegen Nürnberg, München und Köln hat Vehanen zusammengerechnet eine Fangquote von 93,9%.

  • Jamie #GodSaveMacQueen wurde zwar der zweite Eisbären Treffer zugesprochen, jedoch berührte er die Scheibe nicht mehr. Aber auch ohne Tor spielte MacQueen gegen Köln eine wichtige Rolle. Am Treffer von Olver hatte er ebenso großen Anteil, wie an den Toren von Richmond und Oppenheimer, die er beide vorbereitete.
  • Gute Arbeit Eisbären, das gibt Lob vom Captain:

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