Heimsieg in Wolfsburg: Grizzlys 2 Eisbären 5

Nach der Niederlage am Freitag gegen Iserlohn, mussten die Eisbären am Sonntag nach Niedersachsen, wo sie auf die Grizzlys Wolfsburg trafen. Zu der ohnehin schon langen Ausfallliste der Eisbären (Aubry, Braun, Hördler, Richmond, Oppenheimer) gesellte sich am Sonntag noch Blake Parlett hinzu. Immerhin konnte Florian Busch (fehlte am Freitag) wieder spielen und vertrat Parlett in der Defensive der Eisbären. Ca. 1000 mitgereiste Eisbären-Fans sorgten mal wieder in Wolfsburg für Heimspiel-Atmosphäre.

Spielverlauf

Aus beruflichen Gründen, konnte ich das erste Drittel nicht sehen. Sehr dankbar bin ich beiden Mannschaften, dass sie den ersten 20 keine Tore erzielten.

Im zweiten Drittel hatten die Eisbären etwas mehr vom Spiel als die Gastgeber. Erst scheiterte Marcel Noebels per Penalty an Gerry Kuhn. Wenig später traf Daniel Fischbuch nach Vorlage von MacQueen zum 0:1. Fünf Minuten später baute James Sheppard den Vorsprung auf zwei Treffer aus.

Einen Blitzstart erwischten dei Berliner im dritten Abschnitt. Nach 54 Sekunden traf MacQueen zum 0:3. Wolfsburg wurde nur in eigener Überzahl gefährlich. Jeff Likens verkürzte auf 1:3 in der 44. Minute. In der 48. Minute stellte Baxmann nach Pass von Marcel Noebels den drei Tore-Vorsprung wieder her.

Durch den Überzahl-Treffer von Foucault kam nochmal kurzzeitig Spannung auf. Diese beendete Martin Buchwieser kurz vor Schluss mit einem Empty Net Goal.

Gedanken

  • Jens Baxmann erzielte seinen vierten Treffer der Saison. Damit hat er nach 19 Spielen bereits genauso viele Tore auf dem Konto, wie in den letzten beiden Spielzeiten zusammen (100 Spiele).
  • Nachdem die Eisbären am Freitag vor allem an Effektivität fehlte, nutzten sie heute fast jede Großchance, die sich ihnen bot.
  • Klar der Penalty von Noebels war so einen liegengelassene Großchance, aber der Goalie der Grizzlys verhielt sich auch sehr clever, bot Noebels nichts an und machte es dem Eisbären Stürmer schwer.

  • Beim Fantalk am vergangenen Mittwoch verriet Uwe Krupp, dass er Müller und Wissmann nicht in Überzahl spielen lässt, um die beiden Nachwuchs-Verteidiger nicht zu überfordern. Nun setzten die Eisbären-Coaches aber beide durchweg in Unterzahl ein. Auch ohne die vielen Ausfälle in der Berliner Defensive, spielen beide wichtige Minuten und sind häufig in den letzten Minuten auf dem Eis. Die Wortwahl ist vielleicht unglücklich gewählt, aber ich glaube kaum, dass sie von etwas Powerplay-Zeit überfordert wären.
  • Ein Treffer wollte Sean Backman im achten Spiel in Folge nicht gelingen. Somit teilt er sich nun den Rekord mit Eisbären-Legende Steve Walker.

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