„Halbfinale ist schöööön!“ Eisbären gewinnen gegen Wolfsburg 7:6 (OT) und die Serie 4:1

Im 750. Spiel im Trikot der Eisbären für Frank Hördler, hatten die Berliner die erste von drei Chancen, die Serie gegen die Grizzlys Wolfsburg zu beenden und den Halbfinaleinszug fest zu machen. Neben Thomas Oppenheimer, der schon am Mittwoch fehlte, mussten die Eisbären in Spiel 5 auch auf Sven Ziegler verzichten. Für ihn rückte #FreeCharlie Jahnke in den Kader.

Wie in den anderen beiden Heimspielen der Serie, kamen die Eisbären sehr gut in die Partie und hatten früh die Chance in Führung zu gehen. Bis zur ersten Wolfsburger Torchance dauerte es fast fünf Minuten. Zur Mitte des ersten Drittels erzielte Ex-Eisbär Tyson Mullock, nach einer schönen Kombination über Foucault, in Überzahl das 0:1 für die Grizzlys. Nach dem Treffer waren die Niedersachsen dann besser im Spiel. Erst gegen Ende des Drittels gelang es den Eisbären wieder mehr Druck aufzubauen. In der 19. Minute scheiterte erst Jahnke bei einer 2 auf 1 Situation an Kuhn, Buchwieser konnte den Abpraller allerdings zum 1:1 über die Linie befördern. 13 Sekunden vor Drittelende war es Robert Binas, der den alten Abstand wiederherstellte und auf 1:2 für Wolfsburg erhöhte.

Im zweiten Drittel kam Wolfsburg druckvoll aus der Kabine und Mulock erhöhte in der 24. Spielminute mit seinem zweiten Treffer am Abend auf 1:3. Dann allerdings schlug die Stunde der Eisbären. Im Doppelschlag durch Petersen und Buchwieser in der 28. und 30. Spielminute aus. In der 35. Spielminute erhöhte Marcel Noebels nach einer wunderschönen 360° Spin-O-Rama-Vorarbeit von Danny Richmond auf 4:3. Mit der ersten Führung des Spiel ging es dann auch in die Kabine.

Zum letzten Drittel des Spiel begrüssten die Eisbärenfans die Wolfsburger mit „Zwanzig Minuten – Ihr habt noch zwanzig Minuten“ auf dem Eis. Die Wolfsburger probierten es nochmal mit psychologischer Kriegsführung und waren extrem früh auf dem Eis. Das alles half aber nichts, da die Eisbären und Wolfsburg in den ersten zehn Minuten des Drittels egalisierten. Erst Aubry konnte nach einer Vorlage von Baxmann diese Phase unterbrechen und erhöhte auf 5:3. Im folgenden Momentum hatten die Hauptstädter vor 13928 Zuschauern einige Chancen. Sechs Minuten vor Spielende probierte Coach Pavel Gross nochmal seine Spieler mit einer Auszeit aufzurütteln und das klappte auch in der 57. und 58. Spielminute kamen die mit einem Doppelschlag nochmal zurück und glichen auf 5:5 (Focault und Karachun) aus. Die Eisbären ließen sich dadurch allerdings nicht aus dem Konzept bringen und erhöhten auf 6:5 (Noebels). Die Wolfsburger waren aber immer noch nicht mit einem Ausscheiden einverstanden und glichen 90 Sekunden vor Schluss durch Focault wieder aus. Mit dem Spielstand 6:6 ging es in die Verlängerung.

In der 63. Spielminute fiel dann das erlösende 7:6 durch Burkarts.

Am 29. März 2018 geht es dann im Halbfinale weiter.

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