Ex-Eisbär Alex Hicks wird in ECHL Hall of Fame aufgenommen

Wir schreiben das Jahr 2000. Im September, ein paar Tage vor Saisonbeginn verpflichteten die Eisbären den Stürmer Alex Hicks und wenn ich mich richtig erinnere wurde noch hastig eine Näherin in die Geschäftsstelle geholt, die den Namen Hicks auf das Trikot mit der Rückennummer 12 nähte. Ich habe versucht diese Erinnerung zu verifizieren in dem ich ein altes Stadionheft (Eisbären Live) in meinem Archiv suchte aber gefunden habe ich nur alte Eis-Dynamo Ausgaben.

Alex Hicks war für mich als 17-Jährigen damals ein großer Name. Ich kannte ihn aus meinen ersten Games der NHL-Reihe von EA Sports. Unglaublich, dass man die Spielfigur, mit der man damals gezockt hat, jetzt live im Wellblechpalast sehen konnte. Hicks blieb leider nur eine Saison in Berlin. Diese Saison wurde allerdings seine punktbeste DEL-Saison. In 56 Spielen erzielte er 58 Punkte (27 Tore/ 31 Vorlagen). Mit diesen Leistungen empfahl er sich damals für die Kölner Haie, die ihm ein deutlich besseres Angebot machen konnten und die nächsten fünf Spielzeiten verbrachte er dann auch in der Domstadt und avancierte dort zu einen Kultspieler. In seiner ersten Saison in Köln konnte er mit den Haien die deutsche Meisterschaft feiern. 2002 wurde Hicks auch ins All-Star Team gewählt und 2004 wurde er zum besten Spieler der Liga gewählt.

Kommen wir aber nun zum eigentlichen Thema des Artikels, der seit Mitte November auf seine Veröffentlichung wartete. Zu dieser Zeit hat die ECHL nämlich bekannt gegeben, dass Alex Hicks in ihre Hall of Fame aufgenommen wird.

Alex Hicks spielte in der Saison 1992/1993 und 1993/1994 für die Toledo Storm und erzielte in 142 Spielen (inkl. PlayOffs) 175 Punkte (72 Tore / 103 Vorlagen) und natürlich wurden vor dem ECHL All-Star Weekend, in dessen Rahmen die Aufnahme in die Hall of Fame erfolgen sollte, viele alte Anekdoten erzählt, wie z.B. von ChrisMcSorley. Der ehemalige Coach der Toledo Storm erzählte, dass sie Hicks unbedingt haben wollten, aber es ein Problem damit gäbe, dass er einen Hund hat und die Vermieter der Spieler-Wohnungen keine Hunde erlauben. Der Teamarzt bescheinigte Sarah, der damaligen Freundin und heutigen Frau, dass sie taub sei und sie den Hund bräuchte. Das zogen sie die komplette Saison durch.
Das ECHL-Video von Alex Hicks zur Aufnahme in die Hall of Fame könnt Ihr hier sehen -> [LINK]

Und was macht Alex Hicks heute?
Seit 2015 ist Alex Hicks Co-Trainer der Arizona Sun Devils von der Arizona State University und bildet in der NCAA junge Athleten aus.

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