Eisbären vergeben das Spiel auf der Strafbank – München geht in der Finalserie in Führung

Aus der Best-Of-Seven Serie wurde nach der Niederlage der Eisbären im Spiel zwei eine Best-Of-Five Serie. Nachdem die Übertragung des dritten Finalspiels bei Sport1 ( #HomeOfHockey Höhö!) wegen dem Badischen Pokal erst 15 Minuten später anfing und jede Menge Fans verärgerte hat man zum Glück nichts Zählbares verpasst. Erst in der 7. Spielminute passiert das erste erwähnenswerte und niemand geringeres als Steve Pinizzotto ist wieder integriert. James Sheppard lässt sich provozieren + das schauspielerische Talent von Pinizzotto = Unterzahl für die Eisbären. Im Powerplay konnten dann eine Minute später die Münchener durch Yannick Seidenberg das erste Tor der Partie erzielen. Auch danach behielt München die Druckphase aufrecht und hatte deutlich mehr vom ersten Drittel. Aus berliner Sicht kann man zufrieden sein, dass es nach 20. Spielminuten nur 1:0 stand.

Im zweiten Drittel kamen die Eisbären gut ins Spiel und zogen ihren Gameplan etwas besser durch bis sie wieder in Unterzahl gerieten. Während Jonas Müller auf der Strafbank sass, schoss Joslin mit einemn Schlagschuss auf Vehanen. Vehanen konnte den Puck nicht sicher halten und der rutschte in minimaler Geschwindigkeit durch die Beine in Richtung Torlinie. Während der Puck auf der Linie tänzelte setzte Matsumoto nochmal nach und schob ihn über die Linie. Während dieser Aktion versuchte Pinizzotto wieder die Berliner aus den Konzept zu bringen. Erst mit vier Crosschecks gegenüber Baxmann und als der sich nicht provozieren ließ fuhr er weiter zu Sheppard und fing sich eine rechte Gerade im Trashtalk. Beide mussten auf die Strafbank wo der Trashtalk natürlich auch nicht stoppte. Mit der sechsten Strafzeit für die Eisbären kam dann auch das Unvermeidliche. Münchens Captain Wolf schoss in der 38. Spielminute das nächste Powerplaytor. Dank der zwei Lattentreffer von Kahun mussten die Berliner von Glück reden, dass es nur 3:0 und nicht 5:0 stand.

Im dritten Drittel kamen die Hauptstädter Energiegeladener aus der Kabine und zeigten, dass auch sie noch im Powerplay treffen konnten. In der 44. Spielminute zog der Verteidigungsminister Hördler mit einem Schlagschuss ab und Nick Petersen fälschte den Puck ins Tor ab. Damit hat er den berliner Torrekord von Rankel aus dem Jahr 2011 geknackt und den Punkterekord von Talbot aus dem Jahr 2013.
Das auch Tore in 5v5 fallen können zeigte in der 51. Spielminute Hager. Nach einem sehr langen Pass aus dem Verteidigungsdrittel der Münchener durch Boyle auf Hager zog der völlig frei vor Vehanen auf Höhe der Bullykreise ab und traf. Bei dem Ergebnis von 4:1 blieb es dann auch. Am 20. April geht es dann in der Mercedes-Benz Arena weiter und dann sollten die Eisbären auch wieder disziplinierter spielen und vielleicht noch das in der Kabine anbringen:

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