Eisbären Prospect Report Oktober 2018

Wie in der vergangenen Saison, wollen wir nicht nur auf die Eisbären-Spieler in Berlin schauen, sondern auch auf die Förderlizenzspieler bei den Lausitzer Füchsen, den Hamburg Crocodiles, sowie den Eisbären Juniors und deshalb gibt es immer zum Ende eines Monats den „Eisbären Prospect Report“.

Konstantin Kessler

Bei Konstantin Kessler läuft es zurzeit gar nicht gut. Im gesamten Oktober hatte er nur zwei Einsätze und eine Gesamtspielzeit von 65 Minuten. Am 5. Oktober in Kaufbeuren war Kessler Starting-Goalie, wurde aber nach nur acht von zwölf gehaltenen Schüssen ausgewechselt. Zwei Tage später gegen Frankfurt wurde Kessler nach 25 Minuten eingewechselt und hielt dort 20 von 21 Schüsse auf seinen Kasten. Den Rest des Monats pendelte Kessler als BackUp von Poulin (drei mal) und Schmidt, zwischen Berlin und Weisswasser. Aktuell hat Kessler in der DEL2 eine Fangquote von 87,5%, bei durchschnittlich 4,52 Gegentoren pro Spiel.

 

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Maximilian Franzreb

Was ist nun besser? BackUp in der DEL, hinter einem starken Kevin Poulin sein oder Spielpraxis in der DEL2 sammeln? Viele sind wohl davon ausgegangen, dass man Maxi Franzreb so schnell nicht wieder in Weisswasser sieht, aber im Oktober kam es anders als gedacht. Am 19., 21., und 26. Oktober stand Franzreb wieder im Kasten der Füchse. Und gleich im DEL2-Saisondebüt gegen Ravensburg bekam er in nur 27 Spielminuten vier Tore eingeschenkt. Seinen Nachfolger Schmidt erwischte es aber noch schlimmer. Er kassierte im Rest des Spiels noch fünf weitere Tore. Erst im dritten DEL2 Spiel (vs. Kassel) konnte Franzreb seinen ersten Sieg einfahren. In der DEL2 hat Franzreb eine Fangquote von 90% bei durchschnittlich 2,89 Gegentoren pro Spiel. In der DEL startete Franzreb nur in einem Spiel (vs. Düsseldorf) und kassierte dort fünf Gegentore. In der DEL hat Franzreb eine Fangquote von 88% bei durchschnittlich 3,86 Gegentoren pro Spiel. In der CHL durfte Franzreb gegen Neman Grodno im Oktober beide Spiele bestreiten. Nach der Vorrunde landete Franzreb mit einer Fangquote von 93,01% auf Platz 7 aller Goalies. 2,47 Tore kassierte Franzreb pro Spiel.

Tobias Ancicka

Tobias Ancicka verbrachte den kompletten Oktober beim DNL-Team der Eisbären Juniors. Hier stand er neunmal zwischen den Pfosten. Bei der U20-Challenge gegen die Moskitos Essen war er neben Lukas Reichel der einzige nominierte Eisbär. Das Spiel sah er als BackUp von der Bank aus. Ancicka hat von allen DNL-Goalies mit Abstand die meisten Einsätze und Eiszeit. In 16 Spielen stand er bisher 840 Spielminuten auf dem Eis. Der nächste Goalie hat 672 Spielminuten auf dem Konto. Bei den durchschnittlichen Gegentoren verbesserte sich Ancicka von 4,06 auf 3,50. Bei der Fangquote können wir aufgrund fehlender Statistiken leider keine Angaben machen.

 

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Maximilian Adam

In Weisswasser muss man sich langsam gedanklich von Maximilian Adam verabschieden. Im Prospect Report September 2018 schrieben wir „Der erste CallUp der Saison ist nur eine Frage der Zeit.“ und so kam es dann auch ein paar Tage später. Im Oktober lief er nur ein einziges Mal für die Füchse auf. In diesem Spiel gegen Bietigheim am 3. Oktober gelang ihm auch ein Tor. So kommt er in der DEL2 auf insgesamt sieben Punkte (4 Tore / 3 Vorlagen) in sieben Spielen. Seit dem 5. Oktober steht Adam bei den Eisbären im Kader und absolvierte insgesamt zehn Spiele (8x DEL / 2x CHL). Punkte konnte er noch keine sammeln, was vor allem daran liegt, dass er im Gegensatz zu Weisswasser hier eine andere Rolle spielt. Defensiv spielt Adam ausgezeichnet und wird auch vom Coachingstaff für die Arbeit gelobt und auch mit einem Platz in der Starting Six belohnt. „Maximilian Adam hat einen guten ersten Pass. Er hat mir gegen Schwenningen sehr gut gefallen. Er spielt sehr einfach und macht deswegen kaum Fehler.“ sagte Clément Jodoin über Adam. Pro Spiel bekommt Adam durchschnittlich 10:49 Minuten Eiszeit. Nach der Veröffentlichung des letzten Prospect Report, wurde Adam von den Fans der Lausitzer Füchse noch zum „Fuchs des Monats“ gewählt.

 

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Jake Ustorf

Jake Ustorf begann den Oktober bei den Crocodiles in Hamburg und absolvierte dort sechs von acht möglichen Spielen. Am 28. Oktober absolvierte Ustorf dann sein drittes DEL2 Spiel und machte auch gleich seinen ersten Punkt gegen Freiburg. In der Oberliga läuft es punktetechnisch auch hervorragend. Nach elf Oberligaspielen kommt Ustorf mittlerweile auf elf Punkte (5 Tore / 6 Vorlagen). Am 21. Oktober sammelte Ustorf gegen Rostock 25 Strafminuten. 5 Minuten wegen eines Checks gegen Kopf- und Nacken und 20 Minuten Spieldauerdisziplinarstrafe. Insgesamt kommt er dadurch auf 29 Strafminuten. Am 5. und 12. Oktober war Ustorf wohl besonder heiß. In zwei Spielen machte er fünf Punkte (3 Tore / 2 Vorlagen) und war damit maßgeblich an den beiden Siegen gegen die die Hannover Scorpions und die Preussen beteiligt.

Charlie Jahnke

Gefühlt war es der Monat von Charlie Jahnke. Er startete mit drei Spielen für die Lausitzer Füchse in denen Jahnke vier Punkte machte. Herauszuheben ist dabei das Spiel am 5. Oktober gegen Kaufbeuren. Dort war Jahnke mit zwei Toren und einer Vorlage in nur acht Minuten des letzten Drittels der Game Winner der Partie. Insgesamt bringt es Jahnke in acht DEL2 Spielen auf acht Punkte (3 Tore / 5 Vorlagen). Ab dem 10. Oktober stand Jahnke dann im DEL-Kader bei den Eisbären und absolvierte insgesamt acht Spiele (6x DEL / 2x CHL). Durchschnittlich steht Jahnke pro Spiel 7:23 Minuten auf dem Eis. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren scheint es so, als könne Jahnke befreiter aufspielen. Er selber sagte in der Mixed Zone „Es gibt Selbstbewusstsein, dass ich ein paar Spielzüge machen kann und nicht nur Luft schaffe für die anderen.“ Bisher konnte Jahnke in sieben DEL-Spielen zwei Punkte sammeln (2 Vorlagen) ein erstes DEL-Tor blieb ihm bisher noch verwehrt. Erst am 19. Oktober gegen Wolfsburg als Buchwieser Jahnkes Schuss noch abfälschte und dann am 28. Oktober gegen Nürnberg als die Schiedsrichter während des BreakAways von Jahnke gegen Jenike aufgrund der Verletzung von Danny Richmond abpfiffen. Das GIF und die Fotoserie zu beiden Treffen haben wir Euch trotzdem nochmal rausgesucht. Erwähnenswert ist noch die positive Bullyquote von Jahnke. Von 42 Anspielen gewann er 25. Das ist ein guter Wert von 59,52%. Und das sich die Einsätze in den Special Teams mehren. Immer öfter kommt Jahnke in der Unterzahl zum Einsatz. Bisher waren es 6:39 Minuten.

Vincent Hessler

Im Prospect Report September 2018 schrieben wir „Vor der Saison sagte Stéphane Richer gegenüber Hauptstadteishockey, dass Hessler für die DEL2 und die Oberliga eingeplant ist. Spielt Hessler genau so weiter, sollte man diese Entscheidung in Berlin wohl nochmal genau überdenken.“ und genau das hat die sportliche Führung zum Glück auch getan. Statt in der Oberliga zu versauern bekommt Hessler, wie Jahnke, seit dem 10. Oktober seine Einsätze im Trikot der Eisbären. Bevor Hessler allerdings sein Saisondebüt bei den Eisbären gab, startete er bei den Lausitzer Füchsen in den Monat. Dort gab er in drei Spielen eine Vorlage. Insgesamt kommt er bei den Füchsen auf neun DEL2-Einsätze und sechs Punkte (2 Tore / 4 Vorlagen). Damit hat Hessler seine Ausbeute aus den 25 Einsätzen der vergangenen Saison schon verdoppelt. In der DEL absolvierte Hessler, genau wie Jahnke, im Oktober insgesamt acht Spiele (6x DEL / 2x CHL) bei einer durchschnittlichen Eiszeit von 6:05 Minuten. Am 26. Oktober gelang Hessler in Bremerhaven das erste DEL-Tor und in der Starting Six war Hessler auch schon vertreten.

Thomas Reichel

Thomas Reichel wurde am Monatsanfang von der DEL2 in die Oberliga geschickt und spielte dort am 3. und 5. Oktober für Hamburg. Ab dem 12. Oktober lief er dann wieder für die Lausitzer Füchse auf und absolvierte sechs Partien. Am 14. Oktober konnte Reichel gegen Heilbronn sein erstes Tor in der DEL2 schießen. Mittlerweile hat er 12 Spiele in der DEL2 für Weisswasser absolviert und zwei Punkte (1 Tor / 1 Vorlage) gesammelt. Am 31. Oktober lief Reichel wieder für Hamburg auf und blieb ohne Scorerpunkt in der Oberliga.

Cedric Schiemenz

Cedric Schiemenz wurde von den andere Prospects in Weisswasser ziemlich allein gelassen. Während Adam, Jahnke und Hessler für die Eisbären aufliefen hielt Schiemenz die Fahne bei den Füchsen hoch. Er absolvierte alle neun Spiele im Monat Oktober und es scheint, als ob er auch endlich ankommt. Im Prospect Report September 2018 schrieben wir „…aber wie man an den zwölf Schüssen in sechs Spielen sieht, kreiert er Chancen. Irgendwann wird auch der Knoten platzen.“ und genau das ist jetzt auch geschehen. So gelang ihm am 19. Oktober das erste DEL2 Tor der Saison und insgesamt noch vier Vorlagen. Mit fünf Punkten im Monat kann man schon leben.

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