Eisbären Game Recap 22 – Playoffs Baby

Wir haben es fast geschafft. Noch eine Woche, ein Game Recap, noch zwei Spiele trennen die Eisbären Berlin von der ersten Playoff-Runde. Aber lasst uns zunächst auf die letzten drei Spiele in der vergangenen zurückschauen.

Am Dienstag kassierten die Eisbären zum zweiten Mal in dieser Saison sieben Gegentore. In Straubing gelang es ihnen immerhin noch drei Tore zu erzielen. Die Tigers gewannen am Ende aber in der Höhe verdient mit 7:3.

Nach einigen Tagen der Ruhe, welche die Eisbären in Garmisch auch zum Entspannen nutzten, gewannen sie in Ingolstadt nach einem engen Spiel mit 3:2.

Zu Beginn des Spiels am Sonntag bei den Iserlohn Roosters, stand für die Eisbären bereits fest, dass sie für die erste Playoff-Runde qualifiziert sind. Ich würde nicht sagen, dass sie befreit aufspielten, aber sie kamen gleich zu Beginn des Spiels gut aus der Kabine, gingen früh in Führung und gewannen am Ende 5:2.

  • Charlie Jahnke schoss in Straubing sein viertes erstes DEL-Tor. Dieses Mal gab es auch keine Zweifel am Treffer. Martin Buchwieser war zwar wieder beteiligt, beim Treffer aber zu weit weg, um Jahnkes Schuss noch abzufälschen. Buchwieser bekam zwar kein Assist beim Tor von Jahnke, sein Forecheck hinter das Straubinger Tor führte jedoch entscheidend zum Scheibenverlust, den Jahnke für sein viertes erstes Tor der Saison nutzte.
  • Die Straubing Tigers hatten am Dienstag im zweiten Drittel über elf Minuten keinen Torschuss auf das Berliner Tor abgegeben. Insgesamt gaben die Tigers im zweiten Abschnitt nur sieben Schüsse auf Kevin Poulin ab. Dennoch gelang es Straubing auf 5:2 zu erhöhen. Bezeichnend das Straubinger Tor zum 4:2 durch Marco Pfleger, welches quasi die erste Chance der Hausherren im zweiten Abschnitt war.
  • Zwei der drei Treffer in Ingolstadt waren Powerplay-Tore. Gegen die Roosters trafen sie einmal in Überzahl und erzielten sogar ihr zweites Unterzahl-Tor der Saison. Es scheint als kommen die Special Teams zum Ende der Saison erneut in Fahrt. Im Monat Februar haben die Eisbären Berlin das viertbeste Powerplay (23%) und das fünftbeste Penaltykill (84%). Sie haben einen Special Team Score (PP + PK) von 107 und liegen damit im Februar in der DEL auf Platz drei.
  • Die Zahlen zeigen auch, dass das was wir im Februar von den Eisbären im Monat Februar sehen, ungefähr dem entspricht, was sie wirklich sind. Sie haben hohe Schussanteile. Hinter Mannheim lagen sie in den sechs Spielen diesen Monat mit 56% Corsi For auf Platz zwei. Ihr PDO Wert liegt mit 100 genau im Soll. Sie überperformen nicht, spielen aber auch nicht unter ihren Möglichkeiten.
  • Ein großer Faktor spielt dabei die Rückkehr von einigen Verletzten. Insbesondere Louis-Marc Aubry, der im Februar in fünf Spielen elf Punkte (3 Tore, 8 Vorlagen) sammelte. Aber auch James Sheppard ist im Spiel der Eisbären direkt ein wichtiger Faktor. Im Februar gewann er fast 60% seiner Bullys. Wenn man bedenkt, dass ein gewonnenes Anspiel in der Regel bedeutet, dass man in Puckbesitz ist, ist es überraschend, dass Sheppard so gut wie gar nicht in Unterzahl zum Einsatz kommt.
  • In den letzten Wochen war Daniel Fischbuch meist der Spieler, der er nicht mehr in den Kader schaffte. Durch die Verletzung von Florian Busch, der laut Pressesprecher Daniel Goldstein eher mittel- als kurzfristig mit einer Gehirnerschütterung ausfällt, rückte Fischbuch wieder in den Kader. Mit limitierter Eiszeit machte Fischbuch zuletzt einen guten Eindruck. Mit seiner Geschwindigkeit könnte er in den Playoffs ein wichtiger Part der Berliner Unterzahl sein.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.