Eisbären Game Recap 09 – Ey!

Gerade als wir uns so langsam an die Pause und Wochenenden ohne DEL Spiele gewöhnen konnten, standen auch schon der 18. und 19. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga vor der Tür. Am Freitag gegen die Krefeld Pinguine nutzten die Eisbären im richtigen Moment ihre Chancen und gewannen verdient mit 5:3. Am Sonntag in Augsburg fanden sie über 60 Minuten keine Antwort auf das Spiel der Panther und verpassten durch die 3:0 Niederlagen gegen die Bayern den Sprung auf einen höheren Tabellenplatz.

  • Bevor es am Freitag allerdings so richtig losging, wurden wir zum Pre-Warm Up Interview mit Desmond Squire eingeladen. Dort sprachen wir über #Hauptstadteishockey und unseren Podcast. Das Hauptthema war allerdings der Movember und das Hauptstadteishockey Mo-Team, womit wir Spenden für die Männergesundheit sammeln. An der Stelle auch nochmal der Hinweis, dass wir ein pinkes Game-Worn Jersey von James Sheppard versteigern. Um an der stillen Auktion teilzunehmen, schreibt ihr eine Mail mit eurem Höchstgebot (Mindestgebot 100€) an sheppard@hauptstadteishockey.com.
  • Auf gleich drei zuletzt verletzte Spieler (Kai Wissmann, Sean Backman und Jamie MacQueen) konnte das Tranierteam um Clemént Jodoin am Freitag wieder zurückgreifen. Auch Danny Richmond wäre wieder einsatzbereit gewesen, rückte aber erst am Sonntag für Raford in den Kader. Im zweiten Drittel des Spiels gegen die Krefeld Pinguine verletzte sich Kai Wissmann erneut an der Hand und wird den Eisbären wieder mehrere Wochen aufgrund einer Fingerfraktur fehlen.

  • In der Deutschland Cup Pause haben die Krefeld Pinguine mit Ilia Proskuyakov einen Goalie verpflichtet, der zuletzt vor sieben Monaten ein Spiel in der KHL bestritten hat. In seinem Debüt gegen die Eisbären blieb er über weite Strecken ohne große Fehler und hielt die Pinguine im Spiel. Den Eisbären war allerdings auch anzumerken, dass sie es dem Russen in seinem Debüt nicht einfach machen wollten. Sie suchten den klaren Weg zum Tor, schossen viel von der blauen Linie und beschäftigten den Goalie und seine Hintermannschaft permanent. Eine Sache, die ihnen am Sonntag in Augsburg überhaupt nicht gelang, aber dazu später mehr.
  • André Rankel hatte gegen die Pinguine sein bisher bestes Spiel der Saison. Zwei Tore erzielte der Kapitän gegen Krefeld. Sein erster Treffer, durch die Beine von Ankert und rechts oben in den Winkel, war dabei so ein Vintage-Rankel Tor. Auch der Schuss in die kurze Ecke zum 5:3 Endstand, konnte sich sehen lassen.

  • Eine kleine Szene soll hier nochmal stellvertretend für die Entwicklung von Maximilian Adam herhalten. Beim Stand von 2:2 Mitte des zweiten Drittels, verlieren die Eisbären an der gegnerischen blauen Linie den Puck. Die Verteidiger wechseln gerade, Adam kommt aufs Eis und liest die Situation richtig. Mit einem Sprint und guter Körperarbeit verhindert er den Alleingang von Kabanov und zwingt den Krefelder zu einem Schuss aus schlechter Position, den Poulin ohne Probleme halten kann.

  • Der klare Zug zum Tor und die Ideen im Angriff fehlten den Eisbären am Sonntag in Augsburg. Über 60 Minuten hatten die Gastgeber die besseren Chancen. Die einzige klare Torchance der Eisbären hatte Jamie MacQueen, der aber mit einer Direktabnahme nur den Pfosten traf. Immer wieder gelang es den Augsburgern mit langen Pässen die Eisbären Defensive zu überspielen und sich so 2 auf 1 Situationen zu erspielen. Zudem spielte der AEV körperlich und ließ die Eisbären kaum Raum sich zu entfalten. Augsburg machte es offensiv besser, mehr als die Hälfte (55%) ihrer Schüsse kamen aus der gefährlichen Zone vor dem Tor. Eine Antwort fanden die Berliner über das komplette Spiel nicht. Den entscheidenen Treffer zum 3:0 legten sie sich zu allem Überfluss auch noch selbst rein.

  • Wie oben schon beschrieben, stand Danny Richmond gegen Augsburg wieder im Kader. Für musste Brandon Ranford als überzähliger Ausländer auf die Tribüne. Gleich zu Beginn stand der Verteidiger im Fokus, denn sein Scheibenverlust im Augsburger Drittel führte zum frühen 1:0 des AEV nach 19 Sekunden. Gegen Ende des ersten Drittels lieferte er sich eine Rauferei mit Daniel Schmölz. Im dritten Abschnitt folgte dann ein weiterer Faustkampf mit Braden Lamp und die zweite 10er des Spiels gegen Richmond. Damit durfte er knapp zehn Minuten früher duschen gehen. Das Zeichen, welches Richmond damit vermutlich setzen wollte, verpuffte jedenfalls.

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