Eisbären Game Recap 08 – Endlich Pause

Es ist geschafft. Der Deutschland Cup steht vor der Tür. Zwölf Tage Pause, um die Wunden zu lecken und zu entspannen. Oder für die verletzten Spieler, die kurz vor ihrer Rückkehr stehen, die nötige Zeit, um wieder fit zu werden. Aus den letzten beiden Spielen vor der Pause, konnten die Eisbären Berlin drei Punkte holen. Am Donnerstag belohnten sie sich in München nicht für ihre gute Leistung und verloren 1:3. Der 5:3 Sieg am Sonntag gegen Schwenningen zeigte über 60 Minuten alles, was in der Saison bislang gut und weniger gut läuft.

  • Am Sonntag endete Micki DuPonts Punkteserie. Acht Spiele in Folge hatte das Arbeitstier der Eisbären gepunktet. Neben einem Tor, sammelte er noch sieben Vorlagen in diesem Zeitraum. Es ist die bislang längste Serie eines Eisbären-Spielers in dieser Saison.
  • Mark Cundari kam in den letzten zwei Wochen vor der Pause immer besser in Fahrt. Gegen München schoss er den Anschlusstreffer zum zwischenzeitlichen 2:1. Zuvor sorgte er mit einer missglückten Rettungsaktion zu Beginn des zweiten Drittels erst dafür, dass die Eisbären dem zwei Tore Rückstand hinterherlaufen mussten..
  • Gute 20 cm Körpergröße trennen Münchens Keith Aulie (1,98m) und Brendan Ranford (1,78m). Dennoch hinderte es die beiden nicht daran, sich zum Ende des zweiten Abschnitts in eine kleine Keilerei verstricken zu lassen. Nun lässt sich darüber streiten, welchen emotionalen Wert diese Auseinandersetzungen für eine Mannschaft hat. Kurz vor der zweiten Pause und mit zwei Toren Rückstand, hatte es in der bayrischen Landeshauptstadt zumindest den Effekt, dass mit Ranford eine der besseren Offensivkräfte der Eisbären für 14 Minuten auf die Strafbank musste.
  • Das Spiel am Sonntag gegen Schwenningen begann, wie man sich ein Spiel einer selbsternannten Spitzenmannschaft, gegen das Schlusslicht der DEL vorstellt. Nach einem etwas trägen Beginn, sorgten die Eisbären durch Kettemer und Fischbuch innerhalb von knapp zwei Minuten für einen netten 2:0 Vorsprung. Nun neigen die Eisbären 2018/19 bekanntermaßen dazu, die ein oder andere unnötige Strafe zu nehmen und sich somit immer wieder selbst in die Bredouille zu bringen. Und so waren es auch Kettemer und Fischbuch, die auf der Strafbank saßen, als Schwenningen das Spiel in der zwölften Minute innerhalb von 28 Sekunden ausglich. Das reichte den Wild Wings, die Auswärts bislang sensationelle null Punkte holten, nicht und sie legten noch vor der Pause das 2:3 nach.
  • Wie oben schon angedeutet, zeigte das Spiel gegen Schwenningen alles, was diese Saison gut und schlecht bei den Eisbären läuft. Nachdem wir nun also die blöden Strafen und die daraus resultierende Gegentore abgehakt haben, kommen wir mal zu Dingen, die bislang gut laufen in der Saison. Das Powerplay zum Beispiel, denn in Überzahl glich Ranford das Spiel in der 31. Minute aus. Es war erst Ranfords zweite Überzahl-Treffer, sein sechster insgesamt.
  • Auch wenn Daniel Fischbuch im Spielbericht als Torschütze des 4:3 geführt wird, der Treffer geht auf das Konto von Florian Kettemer. Er sammelte somit die Punkte Nummer zehn und elf. Damit hat Kettemer nach 17 Spielen bereits einen Punkt mehr auf dem Konto, als letzte Saison in München.
  • „Jungs, ich brauch mal ne Pause“ muss sich Frank Hördler 13 Minuten vor dem Ende des Spiels gedacht haben…

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