Eisbären Game Recap 04 – Drei Spiele – Fünf Punkte

Drei Spiele mussten die Eisbären Berlin in den vergangenen sieben Tagen bestreiten. Einen Tag nach dem Spiel bei der Düsseldorfer EG (5:1), sahen wir bei unserem #Hauptstadteishockey Betriebsausflug noch das Spiel der Kölner Haie gegen die Edmonton Oilers. Am Freitag spielten die Eisbären bei den Schwenninger Wild Wings (0:1 SO). Am Sonntag kam es zum ersten Teil der bereits achten Auflage vom Pink in the Rink, diesmal ging es in Pink gegen die Adler Mannheim (4:1). Überzeugen konnten die Eisbären über 60 Minuten in keinem der drei Spiele. Dennoch haben sie am Ende der drei Spiele fünf Punkte mehr auf dem Konto.

  • Gegen die DEG begannen die Eisbären sehr gut. Im ersten Drittel spielten sie konsequent gegen die Scheibe und zwangen die Düsseldorfer so zu Fehlern. Die 0:1 Führung nach 20 Minuten durch #JJ12, war demnach auch in Ordnung und verdient. Umso schlechter lief es im zweiten Abschnitt. Fast schien es, als sein die Mannschaft von den Anpassungen der Düsseldorfer Taktik überrascht gewesen. Es dauerte bis zur Schlussphase des zweiten Drittels, bis die Eisbären sich wieder eine ernstzunehmende Chance erspielten. Zu diesem Zeitpunkt hatte die DEG, vor dem Spiel mit der schwächsten Überzahl der Liga, bereits zweimal in Überzahl getroffen und durch Lukas Laubs Wahnsinnstreffer, die Führung bereits auf 3:1 ausgebaut.

  • Für Franzreb wurde es im dritten Drittel besonders bitter. Beim 4:1 von Descheneau, einer drei auf eins Situation, guckt der Düsseldorfer lang in die Mitte. Mit einer Täuschung, die Franzreb komplett kauft, friert er den Eisbären-Goalie ein. Descheneau schob die Scheibe dann vorbei an Franzreb in der die kurze Ecke. Beim unten eingebetteten Gif einfach mal auf das kurze Verzögern von Descheneau achten, bevor er die Scheibe an Franzreb vorbei führt. Beim 5:1 von Buzás fällt der junge Goalie der Berliner ebenfalls auf eine Täuschung herein. Aus schlechtem Winkel, schaut der Düsseldorfer Stürmer nur in die Mitte und schießt dann plötzlich. Franzreb rechnete wahrscheinlich mit einem Pass und reagierte eine Sekunde zu langsam.

  • Für das Spiel am Freitag gegen die Schwenninger Wild Wings wurde Kevin Poulin wieder fit. Er blieb bis zur 45. Minute des Spiels gegen die Adler Mannheim ohne Gegentor. Zusammengerechnet blieb Poulin seit dem Spiel in Augsburg am 23. September 124 Minuten ohne Gegentreffer.
  • Spiele, wie das der Eisbären in Schwenningen, werden in Nordamerika als Snoozefest bezeichnet. Spiele bei denen es schwer fällt wach zu bleiben. Interessant war das Spiel gegen die Wild Wings dennoch, da Jodoin im Vorfeld die Reihen änderte. Zum Beispiel rückte Sean Backman in die Ranford-Smith Reihe. Einziger Torschütze im Penaltyschießen war mit Florian Kettemer allerdings ein Verteidiger.

  • Durch die Rückkehr von Poulin kommen die Eisbären nun in die Situation, einen der ausländischen Spieler auf die Tribüne setzen zu müssen. In den Spielen gegen Schwenningen und Mannheim traf es Mark Cundari. Wie bereits in der letzten Episode des #Hauptstadteishockey Podcast angesprochen, konnte Cundari bislang noch nicht wirklich im Eisbären-Trikot überzeugen. Auch im Spiel gegen die DEG unterliefen ihm wieder zwei Fehler, die direkt zu Gegentore führten. Somit war die Entscheidung für das Trainerteam zunächst naheliegend.
  • Da die Eisbären Defensive durch die Langzeitverletzungen von Hördler, Müller und Wissmann aber weiterhin dünn besetzt ist, kam Maximilian Adam am vergangenen Wochenende zu seinen ersten beiden DEL Einsätzen. Adam spielte in der Lausitz bislang eine sehr starke DEL2 Saison. Mit sieben Punkten in sieben Spielen, war er der punktbeste Verteidiger der Lausitzer Füchse. (Mehr Informationen im Prospect Report) Nach dem Spiel gegen Mannheim fand auch Headcoach Jodoin lobende Worte für Adam und deutete an, dass man ihn sogar teilweise bremsen muss.
  • Im Spiel am Sonntag gegen die Adler Mannheim, waren die Eisbären über weite Strecken des Spiels unterlegen. Dennoch gewannen sie am Ende 4:1, weil sie ihre wenigen Chancen eiskalt ausnutzen konnten.  Drei Pfostenschüsse und starke Paraden von Poulin sorgten dafür, dass die Eisbären lange im Spiel blieben. Das Penalty Kill machte auch einen guten Job. Vor allem als Sheppard Mitte des ersten Drittels auf die Strafbank musste. Zwei Minuten lang hielten die Adler die Scheibe im Angriffsdrittel und erspielten sich einige Chancen. Auch als Sheppard aus der Box kam, fiel es den Eisbären schwer, sich vom Dauerdruck zu befreien. Nachdem Readeke nach einem Check zum Kopf gegen Fischbuch zurecht unter die Dusche geschickt wurde, erzielten die Eisbären in der fünfminütigen Überzahl zwei Treffer.

  • Plachta verkürzte zwar nochmal auf 2:1, aber die Eisbären waren durch die Führung besser im Spiel. Generell war das Zweikampfverhalten heute besser. Auch wenn sie meist hinterherlaufen mussten, da Mannheim brutal viel Scheibenbesitz hatte, vermieden sie dumme Strafzeiten. Vor dem 3:1 von #GodSaveMacQueen, erkämpft Noebels die Scheibe im eigenen Drittel und spielt sie perfekt in den Lauf.

  • Die Eisbärenfans spendeten während des ersten Pink in the Rink Spiels 7691,91€.

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