Eisbären erkämpfen Sieg gegen Red Bull München: Eisbären 5 München 4 (SO)

Nach der Niederlage gegen die Thomas Sabo Ice Tigers am Freitag, mussten die Eisbären am Sonntagnachmittag gegen die nächste Spitzenmannschaft ran. Gegen den EHC Red Bull Münnchen erkämpften sich die Eisbären zwei Punkte.

Spielverlauf

Die Eisbären konnten im ersten Drittel früh in Führung gehen. Sean Backman verlud erst Konrad Abeltshauser und ließ dann auch Münchens Goalie Leggio alt aussehen. Die Führung war nur von kurzer Dauer, bereits in der 7. Minute glich Mads Christensen aus. Gegen Ende des ersten Drittels gefiel Steve Pinizzotto der Check von Jonas Müller gegen ihn so gut, dass er sich den Eisbären-Verteidiger schnappte und sich eine Schlägerei mit ihm liefern wollte. Auch wenn es ein einseitiger Schlagabtausch war, erhielten beide Spieler 2+2+10 Strafminuten.

 

Zu Beginn des zweiten Drittels sorgte erst Michael Wolf für die mittlerweile verdiente Führung der Münchener. Petri Vehanen bewarb sich mit mehreren Saves für die Telekom Top10 der kommenden Woche. Das Spiel wurde im Verlauf immer hitziger. In der 30. Minute traf Frank Hördler in Unterzahl. Nur kurz darauf erzielte Marcel Noebels die 3:2-Führung, die allerdings nur etwa 90 Sekunden bestand hatte. Brooks Macek traf zum 3:3.

Im dritten Abschnitt war es zunächst Derek Joslin, der Red Bull München wieder in Führung brachte. Sechs Minuten vor dem Ende traf Noebels nach Vorarbeit von Fischbuch und Busch ein zweiten Mal. Es blieb in den letzten Minuten beim 4:4 und es ging in die Overtime. Dort gab es, auch wenn MacQueen und Noebels große Chancen hatten, dass Spiel zu entscheiden, keine Tore. Somit mussten die Berliner zum dritten Mal in Folge in ein Penaltyschießen. Nachdem sie gegen Krefeld und Nürnberg im Shootout das Nachsehen hatten, konnten sie es heute für sich entscheiden. Martin Buchwieser und Micki DuPont trafen – Vehanen stoppte zwei von drei Versuchen.

Gedanken

  • Das Spiel war geprägt von viel Härte und Nickligkeiten. Die Eisbären ließen sich vom harten Kurs der Münchener nicht irritieren. Sie blieben ihrer Linie treu und versuchten ihren System zu etablieren.
  • Marcel Noebels erzielte seinen zweiten und dritten Saisontreffer. An beiden Treffern großen Anteil hatte Florian Busch. Beim 3:2 ist es Buschs Forecheck, der zum Scheibenverlust der Münchener führt und den Weg für Noebels frei macht. Beim 4:4 bringt er die Scheibe in die Mitte auf Fischbuch, der den Schuss Richtung Tor abgibt, den Noebels dann aus der Luft ins Tor löffelt.

  • Petri Vehanen zeigte heute seine bisher beste Saisonleistung. Der Finne zeigte ein paar großartige Paraden, die wir sicher noch in den Highlights des Wochenendes sehen werden. Zudem belohnte er sich mit einer Vorlage beim Treffer von Hördler, für sein starkes Spiel.

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