Eisbären bestreiten erfolgreichen ersten Test in Weißwasser

Nach zwei Wochen hartem Training, bestritten die Eisbären am Sonntag ihr erstes Testspiel der Saison 2018/19. Mit 1:4 setzten sie sich souverän gegen ihren Kooperationspartner aus der Lausitz durch.

Zur Mitte des ersten Drittels, die Eisbären waren gerade in Führung gegangen, hatten sich Danny Richmond und Clarke Breitkreuz plötzlich in den Haaren. Hinter dem Eisbären-Tor hatten die beiden eine kleine Rauferei, offenbar die Fortsetzung einer Auseinandersetzung der beiden in einem Testspiel vor ca. drei Jahren. Richmond damals im Dienst der Adler Mannheim und Breitkreuz für die Löwen Frankfurt, tauschten ein paar Faustschläge aus (Stick-Tap an den Eisbären Ticker, für die Info). Vielleicht hatte Richmond aber auch einen ganz anderen Plan:

Spielerisch waren die Eisbären um viel Kontrolle bemüht. Dinge die uns bereits in den letzten Trainingseinheiten aufgefallen sind. Immer wieder sprach Jodoin von „patience“ – Geduld. Diese vom neuen Cheftrainer geforderte Geduld zeigten die Eisbären vor allem im Spielaufbau immer wieder. Selten wurde die Scheibe unkontrolliert in die Zone des Gegners gespielt. Da wurde auch in der neutralen Zone abgedreht, um den Raum für einen weiteren Angriff zu öffnen. Sicher erstes Testspiel und so, aber die Basis des Systems, welches Jodoin den Eisbären 2018/19 verpassen will, gefällt uns sehr gut. Beim Umschaltspiel in die Defensive ist allerdings noch Luft nach oben.

Maximilian Franzreb blieb über weite Strecken des ersten Drittels ungeprüft. Dies änderte sich im zweiten Abschnitt, als er einige gute Chancen seiner Ex-Mannschaftskollegen entschärfen musste. In einigen Situationen leitete er clever den Spielaufbau mit ein. Beim einzigen Gegentor war er chancenlos

Marcel Noebels bereitete zwei Treffer vor und traf einmal sehenswert selbst (Forsberg lässt grüßen). Seine Reihe mit Olver und Oppenheimer sorgte für viel Gefahr. Auch die beiden Neuzugänge Ranford und Smith zeigten schon einige gute Ansätze. Die Chemie mit Fischbuch scheint auch zu stimmen. Die Reihe sorgte für das zweite Tor der Partie.

Generell überwiegen die positiven Eindrücke nach dem ersten Spiel der neuen Saison. Der erste echte Härtetest erwartet die Eisbären dann aber erst in der kommenden Woche beim Turnier in Pardubice.

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