Eisbären-Besitzer spendet eine Million Dollar

Nachdem Eisbären-Besitzer Philip F. Anschutz im Frühjahr 2017 in die Kritik geraten war, weil er einigen konservativen und homophoben Organisationen Geld spendete (#Hauptstadteishockey berichtete im Juli 2017), geht Anschutz nun offensiv in die andere Richtung und spendet laut der Zeitschrift Variety eine Million Dollar an die Elton John Aids Foundation für ihre weltweite Arbeit für die LGBTIQ Community. Die komplette Pressemitteilung der Elton John Aids Foundation könnt Ihr hier nachlesen: LINK

Die Eisbären setzen sich bereits seit mehreren Jahren für die LGBTIQ Community in Berlin ein. Am 9. Oktober 2016 fand gegen die Krefeld Pinguine erstmals ein entsprechender Spieltag statt, an dem die Spieler auf ihren Helmen mit dem Spruch „Vielfalt ist Grenzenlos“ Flagge zeigten und mit Jörg Steinert ein Vertreter des Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) zu Gast war, um im PreGame-Interview mit Eisbären-Presenter Des Squire über ihre Arbeit zu berichten.

Im Sommer 2017, vor dem Pride Month, startete die Anschutz Entertainment Group in der USA die Kampagne #BetterAsOne welche in Deutschland #FürDieVielfalt hieß. Unter anderem traten dort neben Mitarbeitern der AEG auch Eisbären-Fanbetreuer Holger Wende, sowie die Spieler Florian Busch und Constantin Braun auf.

In der Saison 2018/2019 könnte der Themenspieltag #PrideNight nach Vorbild der Los Angeles Kings nach Berlin zurückkehren, um ein inklusives Umfeld zu schaffen, in dem sich alle Fans sicher und wohl fühlen. Dass dies dringend notwendig ist, zeigen leider wiederkehrende Vorfälle. So sind, wenn wir am Block 204 fotografieren, immer wieder homophobe Sprüche gegenüber den gegnerischen Spielern zu hören. Hier ist noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten denn #HockeyisForEveryone!

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