Eisbären beenden Playoff-Hoffungen der DEG: Düsseldorf 2 Eisbären 6

Vorletzter Spieltag der Deutschen Eishockey Liga und während für die Eisbären die Teilnahme am Playoff-Viertelfinale schon feststeht, geht es für die Düsseldorfer EG um jeden Punkt im Kampf um Platz 10. Für Neuzugang Rihards Bukarts war es das erste Spiel für die Berliner. Der 22-jährige Lette konnte auch direkt einen Assist beim Tor zum zwischenzeitlichen 1:5 sammeln.

Der Beginn war etwas träge. Der DEG merkte man den Druck an, unbedingt etwas in diesem Spiel reißen zu müssen. Die Berliner konnten das Spiel auf sich zukommen lassen. Zwar haben sie das Ziel, noch den zweiten Platz zu erreichen, ausgegeben, allerdings geht es in den letzten Spielen vor den Playoffs vor allem darum, wieder in den Rhytmus zu finden. Diesen fand Louis-Marc Aubry in der 12. Minute mit einem nicht ganz unhaltbaren Schuss zum 0:1. Die DEG antwortete einige Minuten später durch Barta. Kurz vor der ersten Pause arbeitete MacQueen die Scheibe zum 1:2 in das Düsseldorfer Tor.


Ich will es mal martialisch halten, schließlich war in dieser Woche internationaler Tag des Eisbären. Die ersten fünf Minuten des zweiten Drittels traten die Berliner wie ein hungriger Eisbär auf, der seine Beute blitzartig erlegte (Oppenheimer trifft nach 47 Sekunden zum 1:3), um sie dann genüsslich Stück für Stück zu verspeisen. Apropos Thomas Oppenheimer, der Stürmer sammelte in den vergangenen acht Spielen 10 Punkte (2 Tore und 8 Vorlagen). Beim 1:4 durch Petersen bekommt Kai Wissmann zwar keinen Punkt gutgeschrieben, sein Verzögern an der blauen Linie sorgte aber entscheidend für die Irritation in der Defensive der DEG und somit für den Raum, den Backman, Sheppard und Petersen optimal nutzten.


Kurz darauf fälschte Fischbuch einen Schuss von Braun unhaltbar ab und MacQueen traf in Überzahl. Für #GodSaveMacQueen war es das dritte Spiel der Saison, in dem er doppelt traf. Nur Sean Backman gelang dies häufiger. Er hat vier Multi-Goal Games in dieser Saison.


Im dritten Abschnitt, mit der sicheren Führung im Rücken, überließen die Eisbären der DEG das Spiel. Offensiv taten sie nur das Nötigste, in der Defensive standen sie ohnehin sicher. Beim 2:6, welches erneut Barta erzielte, war eine Strafe angezeigt. Zudem war der Schuss des gebürtigen Berliners perfekt platziert und somit wenig zu machen für Vehanen, der erneut fehlerlos spielte.

Unterm Strich war es vor allem das starke zweite Drittel. Besonders die Effektivität, mit der die Berliner dort agierten. Da die Thomas Sabo Ice Tigers zeitgleich gegen den ERC Ingolstadt verloren, springen die Eisbären auf den zweiten Tabellenplatz und haben es am Sonntag selbst in der Hand, das ausgegebene Ziel zu errreichen.

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