Ein Wochenende zum Vergessen: Mannheim 6 Eisbären 2

Nach ihrer bisher schwächsten Saisonleistung am Freitag (Zitat Buchwieser „Von Anfang bis Ende riesengroße Scheiße“), wollten die Eisbären am Sonntag in Mannheim wieder eine bessere Leistung abrufen. Jedoch erinnerte die erste Hälfte des Spiel sehr stark an das Spiel vom Freitag. Die Adler ließen Defensiv wenig zu und waren vorn stets einen Schritt schneller als die Eisbären. Vollkommen verdient ging Mannheim in der achten Minute durch David Wolf in Führung. Die eine positive Sache, die die Eisbären aus dem ersten Drittel mitnehmen konnten, war das es nur 0:1 aus ihrer Sicht stand.

Im zweiten Abschnitt behielt Mannheim zunächst den Druck bei. Luke Adam traf zum 2:0 als Kai Wissmann auf der Strafbank saß. In der 29. Minute erhöhte Ullmann auf 3:0. Bis zu diesem Zeitpunkt deutete nichts darauf hin, dass die Eisbären noch einen Weg in dieses Spiel finden.

In der 32. Minute war es dann Mark Olver, der am Freitag noch fehlte, der den Anschlusstreffer erzielen konnte. Der Treffer gab den Eisbären etwas Rückenwind und zeigte auf, dass die Adler noch immer ein sehr fragiles Konstrukt sind. Bis zur 36. Minute übernahmen die Eisbären die Kontrolle und verloren den Faden erst wieder, als David Wolf seinen wöchentlichen Ausraster bekam.

Nach Abpfiff gab es von Sheppard einen Crosscheck gegen Plachta, der sehr theatralisch auf das Eis fiel – Grund genug für Wolf, seine Handschuhe auszuziehen und die Fäuste sprechen zu lassen. Das Plachta vorher hinter dem Eisbären Tor Petri Vehanen über den Haufen gefahren hat – geschenkt. Wolf durfte anschließend duschen gehen. Setoguchi erzielte kurz darauf das 4:1 für Mannheim.

Zu Beginn des dritten Drittels dauerte es nur 16 Sekunden, bis Mannheim das 5:1 durch MacMurchy erzielen konnte und so vielleicht auch den letzten Funken Hoffnung im Keim erstickte. Fünf Minuten später machte Desjardins entgültig den Deckel drauf. Er fälschte einen Schuss von Setoguchi, der sich an der blauen Linie sehenswert gegen Buchwieser durchsetzte, unhaltbar ab. Immerhin traf Nick Petersen zwei Minuten vor dem Ende noch zum 6:2 Endstand. Für Petersen war es der erste Treffer nach sieben Spielen ohne Tor.

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