Die Eisbären werden Vizemeister 2017/18

Den Eisbären Berlin gelingt in München nicht der dritte Sieg in Folge. München macht mit dem 6:3 im entscheidenden Spiel 7 das Titel Triple perfekt.

Von Aufregung war zu Beginn wenig zu spüren. Beide Trainer schickten in den ersten paar Minuten auch alle vier Reihen aufs Eis, um die Beine ihrer Spieler in Bewegung zu bekommen. Die erste richtige Torchance hatten die Eisbären in der fünften Minute durch Buchwieser. München kam erst kurz darauf in eigener Überzahl zu den ersten gefährlichen Situationen vor dem Berliner Tor. Kurz darauf, in eigener Überzahl, traf DuPont zur 0:1 Führung für die Eisbären. Zu diesem Zeitpunkt war diese sogar durchaus verdient. Danach rollte München allerdings über die Eisbären. Erst nutzte Abeltshauser die Unordnung in der Berliner Defensive aus, kurz darauf tauchte Matsumoto frei vor Vehanen aus und zehn Sekunden später traf Pinizzotto sogar noch zum zwischenzeitlichen 3:1. Für die Eisbären konnte es gar nicht früh genug in die Pause gehen. 39 Sekunden vor der Sirene legte Christensen allerdings noch das 4:1 oben drauf.

Zu Beginn des zweiten Drittels, merkte man den Eisbären an, dass sie sich erst mal selbst wieder finden mussten. Zunächst konnten sie eine Unterzahl erfolgreich überstehen, aber eine eigene Überzahl kurz darauf nicht nutzen. In der 28. Minute legte München durch Pinizzotto das 5:1 in eigener Überzahl nach. Es waren die Kleinigkeiten, beim fünften Treffer spitzelt der Münchner Stürmer den Puck im Liegen von Richmonds Schläger am Schoner von Vehanen vorbei ins Tor. München erarbeitete sich das Glück und spielte das Drittel konsequent zu Ende.

Natürlich hatten die Eisbären nichts mehr zu verlieren. Ein paar Minuten dauerte es im letzten Drittel allerdings, bis wirklich alles auf eine Karte setzten. In der 45. Minute verkürzte MacQueen auf 2:5, allerdings konnte Macek 25 Sekunden später den alten Abstand wieder herstellen. In der 48. Minute fälschte Sheppard einen Schuss von Wissmann leicht ab und brachte die Eisbären auf drei Tore ran. Mit ca. dreieinhalb Minuten auf der Uhr, nahmen die Eisbären Vehanen für einen weiteren Angreifer vom Eis. Ein Treffer gelang ihnen allerdings nicht. Da Hördler dann selbst noch einmal auf die Strafbank musste, wurden die Chancen auf ein Comeback immer kleiner.

Mit einer insgesamt besseren Leistung in diesem siebten Spiel, ist der Titell für München vollkommen verdient. Dennoch haben haben die Eisbären in dieser Serie gezeigt, dass der EHC Red Bull München nicht unschlagbar ist. Wir haben jetzten einen langen Sommer vor uns, wo wir sicher nochmal auf die Saison zurückschauen und analysieren werden. Diesese Saison sollte es nicht sein, dann halt 2019.

Kommentar verfassen

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.