Dank Cüpper mit drei Punkten in die Olympiapause: Schwenningen 1 Eisbären 2

Die Olympiapause begann für Eisbären Goalie Petri Vehanen schon etwas früher. Für das letzte Spiel der Eisbären vor den Spielen in Südkorea musste der Finne nicht mit nach Schwenningen reisen. Für ihn startete Marvin Cüpper. Der 16-jährige Tobias Ancicka, der erst kürzlich die Förderlizenz bei den Eisbären erhielt, nahm erstmals als BackUp auf der Bank Platz. Zudem fehlten auch Nick Petersen und Blake Parlett beim Spiel gegen die Wild Wings.

Zum Spiel:

Schwenningen, das sich mitten im Rennen um die Playoff-Plätze befindet, begann mit viel Druck und nutzte gleich die erste Chance zur 1:0 Führung. An der blauen Linie der Eisbären erkämpfte sich Markus Poukkula die Scheibe von Aubry, legte ab auf Giliati, der sie erfolgreich vor Müller abschirmte und dann im Tor unterbrachte. Danach blieb Schwenningen das aktivere Team, doch mit etwas Glück und der Hilfe von Bittners Hintern, traf MacQueen in der neunten Minute zum 1:1 Ausgleich.

Im zweiten Drittel waren die Eisbären dann besser im Spiel. Zwar blieb Schwenningen immer gefährlich, aber die Berliner erarbeiteten sich nun mehr und vor allem bessere Chancen. Sie scheiterten allerdings immer wieder am Schwenninger Goalie Dustin Strahlmeier oder zielten ein Stück zu genau – stellvertretend sei der Pfostenschuss von Backman genannt. Eine Minute vor dem Ende des Drittels landete ein Schuss von DuPont – der das Tor verfehlte aber vom Plexiglas wieder vor das Tor sprang – auf Rankels Schläger. Der Eisbären-Kapitän konnte Strahlmeier aus nächster Nähe zur verdienten Pausenführung überwinden.

Im dritten Abschnitt mussten die Eisbären nochmal richtig für die drei Punkte arbeiten. Schwenningen setzte noch einmal alles daran, das Spiel auszugleichen. Marvin Cüpper und zweimal der Pfosten verhinderten allerdings einen weiteren Treffer der Wild Wings. Cüpper stoppte 38 der 39 Schüsse auf sein Tor, einen Riesensave zeigte er in den Schlusssekunden, als er im Nachfassen den Ausgleich der Schwenninger verhinderte.

Und sonst so?

    • Siebenmal hatten die Wild Wings heute die Chance in Überzahl. Siebenmal verhinderte das Penaltykilling der Eisbären einen Treffer. Zuletzt nicht immer das Glanzstück des Berliner Spiels, aber das starke Unterzahlspiel heute war sicher ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
    • Aufgrund der Verletzung von Blake Parlett spielten die Eisbären heute erstmals seit der Rückkehr von Frank Hördler wieder mit sechs Verteidigern. Auffällig war, dass die Defensive im Umschaltspiel stabiler wirkte, was sicher auch daran liegt, dass die Verteidiger-Paare über das gesamte Spiel gleich blieben. Bei einer Verteidiger Rotation mit sieben Verteidigern kann es durchaus zu Fehlern in der Abstimmung kommen.
    • Ihr wisst trotz #ProspectReport noch immer nicht wer Tobias Ancicka ist? Hier seht ihr ihn auf dem Rad, vor seinem Profi-Debüt als Backup in der DEL:

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