Bittere Niederlage gegen Mannheim

Die Eisbären Berlin verlieren am 8. Spieltag der Saison 2017/18 gegen die Adler Mannheim mit 3:4. Vor dem Spiel stand vor allem das Gedenken an Lorenz Funk im Mittelpunkt. Lenz Funk verstarb in der Nacht von Donnerstag auf Freitag im Alter von 70 Jahren. Die Fans der Eisbären ehrten ihn u.a. mit einem Spruchband, das seinen Spruch aus der Doku Heimspiel „Dann schreins halt Dynamo“ zitierte:

 

Spielverlauf:

Die Eisbären hatten einen Start zum Vergessen. Bereits nach vier Minuten führten die Gäste aus Mannheim nach Toren von Marcel Goc und Phil Hungerecker mit 0:2. Die Berliner fingen sich aber spätestens ab der fünften Minute und wurden im Verlauf des ersten Drittels nach und nach die bessere Mannschaft. In der 15. Minute verkürzte Daniel Fischbuch den Rückstand.

Im zweiten Drittel erwischten die Eisbären den Blitzstart. Nach 68 Sekunden erzielte Nick Petersen den Treffer zum 2:2. Der Treffer verlieh den Eisbären Rückenwind. Sie bauten viel Druck auf und dominierten das Spiel, scheiterten allerdings immer wieder an Dennis Endras im Mannheimer Tor. Quasi aus dem Nichts erzielten die Adler in der 32. Minute den erneuten Führungstreffer. Torschütze war Kolarik nach einem unnötigem Scheibenverlust von Parlett in der eigenen Zone.

Das dritte Drittel gestaltete sich wieder etwas ausgeglichener. Verdient war der Treffer durch Sheppard in der 51. Minute dennoch. Lang hielt das Unentschieden jedoch nicht. Nur eine Minute später fälschte Festerling einen Schuss von David Wolf unhaltbar ab. Der Führungstreffer war auch zeitgleich der Siegtreffer für die Adler.


Gedanken:

  • Jens Baxmann absolvierte heute sein 750. Spiel in der Deutschen Eishockey Liga – alle im Trikot der Eisbären Berlin. Zur Feier des Tages durfte der Verteidiger im Spiel gegen die Adler sogar im Powerplay der Eisbären ran. Vielleicht lag es aber auch daran, dass Baxmann in den letzten Spielen das Tore-Schießen für sich entdeckt hat. Knackpunkt blieb das Powerplay trotzdem.

  • Die Eisbären haben in dieser Saison bisher drei Spiele verloren. Die Gegner hießen Nürnberg, München und Mannheim. Drei Gegner auf deren Augenhöhe sich die Eisbären gern sehen würden. Besonders die Niederlagen gegen Nürnberg und Mannheim tun da weh, denn in beiden Spielen waren die Eisbären lang spielbestimmend. Diese drei Niederlagen verdeutlichen allerdings auch, wie viel für die Eisbären zusammenkommen muss, um die Top-Teams der Liga zu schlagen.

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