Auftaktniederlage nach 2:0 Führung

Die Eisbären Berlin verlieren das Auftaktspiel der Saison 2017/18 gegen die Thomas Sabo Ice Tigers nach einer 2:0 Führung mit 2:4. Die 10.884 Zuschauer in der Mercedes-Benz-Arena sahen durchaus ein Duell auf Augenhöhe, welches durch viele kleine Fehler beider Teams geprägt war.

System:
Was sich in der Vorbereitung andeutete, setzte sich gegen Nürnberg fort. Die Eisbären haben ihr System im Sommer spürbar überarbeitet. Das Team von Uwe Krupp spielt jetzt mit deutlich mehr Tempo – besonders in der neutralen Zone. Auffällig ist auch, wie häufig sich die Verteidiger in der Offensive einschalteten. Generell waren die Eisbären in der Nürnberger Zone sehr aktiv und brachten viele Schüsse von außen an. Gleichzeitig sorgten die Stürmer immer wieder für viel Verkehr vor dem Tor von Andreas Jenike. Das System kostest auf Dauer sehr viel Kraft – Kraft, die vielleicht noch nicht zu 100 Prozent da ist, wie sich im späteren Verlauf des Spiels zeigte.

Torschützen:
André Rankel erzielte in der vierten Minute den ersten Treffer der Saison eher zufällig. Sein Schuss von außen wurde von einem Nürnberger Verteidiger in das eigene Tor abgefälscht. Das 2:0 durch Baxmann (12.) ist stellvertretend für die aktive Defensive der Eisbären.

 

30. Minute:
Zur Hälfte des Spiels, bis hierhin dominierten die Eisbären weite Strecken des Spiels, kam Nürnberg dann immer besser rein. Die Eisbären verloren den Faden und auch immer häufiger die Zuordnung. Die Franken wurden nach und nach stärker und nutzten die Fehler in der Berliner Defensive eiskalt für zwei schnelle Treffer noch vor der zweiten Pause aus.

Mark Olver:
Erwischte einen unglücklichen Abend. Beim Nürnberger Siegtreffer von Dupuis in der 45. Minute, lässt er sich zu weit in den eigenen Slot ziehen und fehlt dann beim entscheidenden Pass von Aronson auf Dupuis. Beim 2:4 durch Fox, verschätzt er sich in der neutralen Zone.

Petri Vehanen:
Auch der Finne machte nicht sein bestes Spiel. Besonders die Treffer Nummer drei und vier hätte er sicher gern zurück. So leicht, lässt er sich sonst nicht durch die Beine überlisten.

Nach dem Spiel:

Uwe Krupp: „Im zweiten Drittel sind wir etwas runtergegangen vom Gas und wenn du gegen Nürnberg vom Gas gehst, wirst du bestraft.“

„Nürnberg hat dann das bessere Eishockey gespielt.“

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