Auf der Strafbank die Punkte verschenkt: Straubing 6 Eisbären 5

Die erwartete Reaktion auf die zwei Niederlagen vom letzten Wochenende konnten die Eisbären auch in Straubing lange nicht zeigen. Dann drehten sie das Spiel gegen den Tabellenletzten in dreieinhalb Minuten und  verloren das Duell der beiden Mannschaften mit den meisten Strafminuten der bisherigen Saison, weil sie zu viele Strafen kassierten.

Zum Spiel:

Bis zum Führungstreffer der Straubing Tigers dauerte es elf Minuten. In diesen elf Minuten erspielten sich die Tigers allerdings bereits ein großes Chancenplus. Immer wieder gelang es Straubing die neutrale Zone mit schnellen Pässen zu Überbrücken und kam zu vielen zwei auf eins Situationen. Connolly nutzte die Unordnung in der Berliner Defensive dann zum 1:0.

Auf Grund eines hohen Stocks mit Verletzungsfolge erhielt James Sheppard früh im zweiten Drittel 2+2 Strafminuen. Straubing nutzte beide Überzahlmöglichkeiten und ging früh mit 3:0 in Führung. Erst in der 34. Minute war es eine Einzelaktion von Sheppard, die zum Anschlusstreffer der Eisbären führte. Das bisschen Hoffnung hielt knapp zweieinhalb Minuten, dann erzielte Oblinger seinen zweiten Treffer des Spiels. Noch kurz vor Ende des zweiten Drittels konnte Baxmann mit seinem 50. DEL Tor die Führung der Tigers erneut auf zwei Tore verkürzen.

Im dritten Drittel zeigten die Eisbären dann die lang vermisste Reaktion. Zwischen der 47. und der 50. Minute drehten sie nach Toren von Aubry, Oppenheimer und Müller das Spiel. Allerdings gaben sie Mannheim nach einer unnötigen Strafe von Micki DuPont wieder die Chance auf den Ausgleich und diese nutzten die Tigers durch Mitchell. 1 Minute und 48 Sekunden vor dem Ende setzte dann Edwards den Schlusspunkt unter ein verrücktes Spiel. Erneut in Überzahl traf er zum 6:5 Sieg der Tigers. Für die Eisbären war es das vierte Unterzahl-Gegentor des Spiels.

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